• 28.05.2014, 09:00:35
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Allianz Österreich steigert Prämien im ersten Quartal

Wien (OTS) -
- Gesamtprämien auf 355,7 Millionen Euro gesteigert (+ 1,7 Prozent)
- Ergebnis im Kerngeschäft liegt bei 18,7 Millionen Euro (+ 15,0
Prozent)
- Ausblick: Steigende Bedeutung der privaten und betrieblichen
Vorsorge

"Wir haben bei den laufenden Prämieneinnahmen in allen
Geschäftsbereichen zugelegt", erklärt Dr. Wolfram Littich,
Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich.

Steigende Prämieneinnahmen in allen Sparten

Wirft man einen Blick auf die einzelnen Geschäftssegmente, so
zeigt sich eine grundsätzlich erfreuliche Entwicklung: In der
Schaden- und Unfallversicherung legten die abgegrenzten Bruttoprämien
von 222,2 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahrs um 0,8
Prozent auf 224,0 Millionen Euro zu. Besonders positiv verlief die
Entwicklung in der Unfallversicherung, wo die Prämieneinnahmen zum
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,4 Prozent anstiegen. In der
Krankenversicherung wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre
prolongiert: Die Prämien nahmen von 13,8 Millionen Euro im ersten
Quartal 2013 um 6,5 Prozent auf 14,7 Millionen Euro zu. Auch in der
Lebensversicherung konnte die Allianz die Prämieneinnahmen steigern:
Diese legten von 113,8 Millionen Euro im ersten Quartal 2013 um 2,9
Prozent auf 117,0 Millionen Euro zu. Über alle Geschäftsbereiche
gerechnet, befand sich die abgegrenzte Bruttoprämie auf einem Wert
von 355,7 (Q1/2013: 349,7) Millionen Euro, gegenüber dem ersten
Quartal des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von 1,7 Prozent.

Steigende Auszahlungen an Kunden

Getrieben durch Großschäden beliefen sich die Aufwendungen in der
Schaden- und Unfallversicherung vor Rückversicherung auf 180,8
(Q1/2013: 145,9) Millionen Euro und lagen damit um 23,9 Prozent über
dem Vergleichswert des Vorjahres. In der Krankenversicherung zahlte
die Allianz 9,7 (8,6) Millionen Euro an ihre Kunden aus und damit im
Jahresabstand um 13,2 Prozent mehr. In der Lebensversicherung gingen
die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 6,7 Prozent zurück, und
zwar auf 77,4 (Q1/2013: 82,9) Millionen Euro. Die Aufwendungen, über
alle Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 12,8 Prozent über dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres: "Im ersten Quartal 2014 haben wir
Leistungen in der Höhe von insgesamt 267,8 Millionen Euro an unsere
Kunden erbracht", so Littich.

Starkes Ergebnis im Kerngeschäft

Das versicherungstechnische Ergebnis stieg von 16,3 Millionen Euro
im ersten Quartal 2013 um 15,0 Prozent auf 18,7 Millionen Euro. Die
Combined Ratio konnte sich leicht verbessern und liegt aktuell bei
96,1 (2013: 96,4) Prozent. Das Investment-Ergebnis ging von 48,5
Millionen Euro im ersten Quartal 2013 um 8,5 Prozent auf 44,3
Millionen Euro zurück. Insgesamt konnte die Allianz trotz
Niedrigzinsumfeld sowie etwas erhöhtem Aufwand für Großschäden ein
robustes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erzielen:
Es blieb mit 28,7 (Q1/2013: 30,2) Millionen Euro um 5,2 Prozent unter
dem Wert des Vorjahres.

Ausblick: Ausbau der privaten Vorsorge

Für das laufende Quartal erwartet Littich die Fortsetzung des
laufenden Trends auf der Prämienseite: Die private Vorsorge wie auch
insbesondere die Existenzabsicherung werde immer wichtiger. Das Thema
Pensionskonto führe Herrn und Frau Österreicher die steigende
Bedeutung der zweiten und dritten Säule vor Augen. Wurden Anfang der
1980er Jahre die besten fünf Beitragsjahre als Berechnungsbasis
herangezogen, wird aktuell die Durchrechnung auf den gesamten
Erwerbsverlauf angewendet. "Das Umlagesystem bietet zwar eine gute
Grundversorgung, aber steigende Lebenserwartung und
Staatsverschuldung werden zu weiteren Leistungskürzungen in der
ersten Säule führen. Eine flexible, jederzeit liquidierbare
Zusatzvorsorge für Berufsunfähigkeit, Hinterbliebene, Alter und
Pflege muss in Eigenverantwortung finanziert werden", so Littich
abschließend.

Downloads im Internet unter https://www.allianz.at

- Foto: Dr. Wolfram Littich ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF

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