Allianz Österreich steigert Prämien im ersten Quartal

Wien (OTS) -

  • Gesamtprämien auf 355,7 Millionen Euro gesteigert (+ 1,7 Prozent)
  • Ergebnis im Kerngeschäft liegt bei 18,7 Millionen Euro (+ 15,0 Prozent)
  • Ausblick: Steigende Bedeutung der privaten und betrieblichen Vorsorge

"Wir haben bei den laufenden Prämieneinnahmen in allen Geschäftsbereichen zugelegt", erklärt Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich.

Steigende Prämieneinnahmen in allen Sparten

Wirft man einen Blick auf die einzelnen Geschäftssegmente, so zeigt sich eine grundsätzlich erfreuliche Entwicklung: In der Schaden- und Unfallversicherung legten die abgegrenzten Bruttoprämien von 222,2 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahrs um 0,8 Prozent auf 224,0 Millionen Euro zu. Besonders positiv verlief die Entwicklung in der Unfallversicherung, wo die Prämieneinnahmen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,4 Prozent anstiegen. In der Krankenversicherung wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre prolongiert: Die Prämien nahmen von 13,8 Millionen Euro im ersten Quartal 2013 um 6,5 Prozent auf 14,7 Millionen Euro zu. Auch in der Lebensversicherung konnte die Allianz die Prämieneinnahmen steigern:
Diese legten von 113,8 Millionen Euro im ersten Quartal 2013 um 2,9 Prozent auf 117,0 Millionen Euro zu. Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, befand sich die abgegrenzte Bruttoprämie auf einem Wert von 355,7 (Q1/2013: 349,7) Millionen Euro, gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von 1,7 Prozent.

Steigende Auszahlungen an Kunden

Getrieben durch Großschäden beliefen sich die Aufwendungen in der Schaden- und Unfallversicherung vor Rückversicherung auf 180,8 (Q1/2013: 145,9) Millionen Euro und lagen damit um 23,9 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. In der Krankenversicherung zahlte die Allianz 9,7 (8,6) Millionen Euro an ihre Kunden aus und damit im Jahresabstand um 13,2 Prozent mehr. In der Lebensversicherung gingen die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 6,7 Prozent zurück, und zwar auf 77,4 (Q1/2013: 82,9) Millionen Euro. Die Aufwendungen, über alle Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 12,8 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres: "Im ersten Quartal 2014 haben wir Leistungen in der Höhe von insgesamt 267,8 Millionen Euro an unsere Kunden erbracht", so Littich.

Starkes Ergebnis im Kerngeschäft

Das versicherungstechnische Ergebnis stieg von 16,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2013 um 15,0 Prozent auf 18,7 Millionen Euro. Die Combined Ratio konnte sich leicht verbessern und liegt aktuell bei 96,1 (2013: 96,4) Prozent. Das Investment-Ergebnis ging von 48,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2013 um 8,5 Prozent auf 44,3 Millionen Euro zurück. Insgesamt konnte die Allianz trotz Niedrigzinsumfeld sowie etwas erhöhtem Aufwand für Großschäden ein robustes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erzielen:
Es blieb mit 28,7 (Q1/2013: 30,2) Millionen Euro um 5,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Ausblick: Ausbau der privaten Vorsorge

Für das laufende Quartal erwartet Littich die Fortsetzung des laufenden Trends auf der Prämienseite: Die private Vorsorge wie auch insbesondere die Existenzabsicherung werde immer wichtiger. Das Thema Pensionskonto führe Herrn und Frau Österreicher die steigende Bedeutung der zweiten und dritten Säule vor Augen. Wurden Anfang der 1980er Jahre die besten fünf Beitragsjahre als Berechnungsbasis herangezogen, wird aktuell die Durchrechnung auf den gesamten Erwerbsverlauf angewendet. "Das Umlagesystem bietet zwar eine gute Grundversorgung, aber steigende Lebenserwartung und Staatsverschuldung werden zu weiteren Leistungskürzungen in der ersten Säule führen. Eine flexible, jederzeit liquidierbare Zusatzvorsorge für Berufsunfähigkeit, Hinterbliebene, Alter und Pflege muss in Eigenverantwortung finanziert werden", so Littich abschließend.

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