- 27.05.2014, 15:29:27
- /
- OTS0213 OTW0213
WGKK: Antragsformular für Psychotherapie datenschutzrechtlich geprüft
Neues Formular erspart Betroffenen unnötige Kontrollen
Utl.: Neues Formular erspart Betroffenen unnötige Kontrollen =
Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) weist die jüngste
Kritik am neuen Antragsformular für Psychotherapie entschieden
zurück: "Wir haben das neue Formular seitens der
Datenschutzkommission prüfen lassen. Die Behörde hat positiv
beschieden", betont der Ärztliche Direktor der WGKK, Prim. Prof. Mag.
DDr. Reinhard Marek. Und weiter: "Auch an der grundsätzlichen
Vorgehensweise im Rahmen der Antragsbearbeitung ändert sich nichts -
die Daten der Patientinnen und Patienten sind genau so sicher wie
zuvor."
Marek stellt auch klar, dass das Formular, das ab 1. Juli 2014
gilt, keine zusätzliche Hürde darstellt: "Im Gegenteil: Es verschafft
Klarheit und erspart den Betroffenen unnötige Vorsprachen." Abgefragt
werden künftig individualisierte Informationen, um sich einen klaren
Überblick über die psychische Situation und das Ausmaß der Erkrankung
zu verschaffen. Im alten Formblatt wurden nur ganz allgemeine
Informationen abgefragt, was mitunter zu Verzögerungen bei der
Antragsbewilligung geführt hat, da weitere Ergänzungen für den Antrag
nachgefragt werden mussten.
Marek betont: "Die betroffenen Berufsvertretungen waren von Anfang
an in die Gespräche eingebunden. Es wurde dabei wiederholt
festgehalten, dass nicht die gesamte Krankengeschichte der
Patientinnen und Patienten aufgerollt werden muss. Es haben lediglich
die für die Antragsbearbeitung wesentlichen krankheitsrelevanten
Punkte festgehalten zu werden."
Der Wiener Landesverband für Psychotherapie betreibt Aktionismus
auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten. Es ist nicht
nachvollziehbar, warum sich die Berufsvertretung gegen eine
Qualitätsverbesserung beim Zugang zur Psychotherapie verwehrt.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WGK






