- 23.05.2014, 14:14:05
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Kappel fordert Beschäftigungs- und Wachstumspakt für Wien
Arbeitslosigkeit abbauen und Attraktivität des Standorts steigern
Utl.: Arbeitslosigkeit abbauen und Attraktivität des Standorts
steigern =
Wien (OTS/fpd) - Angesichts der angespannten Arbeitsplatzsituation,
verstärkten Abwanderungstendenzen von Unternehmen und der hohen
Verschuldung der Gemeinde Wien fordert die freiheitliche
Gemeinderätin Dr. Barbara Kappel in der heutigen Gemeinderatssitzung
einen Beschäftigungs- und Wachstumspakt für Wien. Im Rahmen dieses
Pakts sollen Maßnahmen gesetzt werden, die zum nachhaltigen Abbau der
Arbeitslosigkeit und zur Attraktivierung des Standorts Wien
beitragen.
Allein innerhalb eines Jahres sind in Wien mehr als 12.600
Arbeitsplätze durch Standortverlagerungen von in Wien ansässigen
Unternehmen verloren gegangen. "Das ist durch die 700 neuen
Arbeitsplätze, welche im vergangen Jahr durch
Betriebsneuansiedelungen geschaffen wurden, nicht wettzumachen", sagt
Kappel. Wichtig sei es, jetzt die richtigen Maßnahmen zu setzen, um
den Standort Wien für Unternehmen wieder attraktiv zu gestalten und
so Investitionen und in der Folge Beschäftigung zu schaffen.
Im April 2014 wies Wien mit 11 Prozent oder 133.100 Arbeitslosen und
AMS-Schulungsteilnehmern wieder die höchste Arbeitslosenquote aller
österreichischen Bundesländer auf. Ebenso lag das Wirtschaftswachstum
Wiens im letzten Jahr hinter der Vorjahresleistung. Auch bei der
Kaufkraft ist Wien 2013 hinter Niederösterreich und Salzburg
zurückgefallen. Gebühren- und Abgaben-Belastungspakete seit dem
Amtsantritt von Rot-Grün und Investitionskürzungen haben diese
Negativ-Entwicklung begünstigt.
"Rot-Grün hat es geschafft, trotz gesteigerter Einnahmen und
Kürzungen bei den Investitionen, den Schuldenstand der Gemeinde
massiv zu erhöhen", sagt Kappel, "für das laufende Jahr rechnen wir
mit einer Schuldenexplosion auf 5,2 Milliarden Euro." Das ist laut
Kappel kein zielführender Weg für eine Haushaltskonsolidierung in
Wien. "Die Gemeinde braucht dringend Strukturreformen, den nur so
kann eine nachhaltige Konsolidierung gewährleistet und ein weiteres
Drehen an der Gebühren- und Abgabenschraube verhindert werden",
schließt Kappel.
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