• 22.05.2014, 10:42:24
  • /
  • OTS0088 OTW0088

Der europäische Taschengeld-Report - GRAFIK

Wien (OTS) - Erstmals liegt nun eine europäische Vergleichsstudie
rund um das Thema Taschengeld vor. Dafür wurden in 13 Ländern Europas
Eltern befragt, wie sie es mit den finanziellen Zuwendungen an die
Kinder halten.

Österreichische Kinder haben es gut. Zumindest was das Taschengeld
anbelangt. Die aktuellen Daten der ING International Study legen dar,
dass hierzulande ganze 44% regelmäßig Taschengeld erhalten. Nur in
Deutschland und in der Türkei erhalten noch mehr Kinder geregelte
finanzielle Zuwendungen.

Neben den 44% der österreichischen Kinder und Jugendlichen, die
regelmäßig Taschengeld erhalten, werden 18% von ihren Eltern
unregelmäßig, also nur bei Bedarf unterstützt. 9% erhalten das Geld
direkt auf ihr Konto. Ein kleiner Teil muss im Haushalt mithelfen, um
zu Barem zu kommen. Und: ganze 26% erhalten überhaupt kein
Taschengeld.

"Finanzbildung fängt zuhause an", meint Roel Huisman, CEO der
ING-DiBa Direktbank Austria und fährt fort: "Das eigene Taschengeld
ist Teil davon und wichtig, damit Kinder den richtigen Umgang mit
Geld erlernen können."

So dürfte dies auch ein Großteil der österreichischen Eltern
sehen, denn 63% gaben an, dass Taschengeld zum Erlernen von
Eigenverantwortung wichtig sei. 48% meinten damit das Haushalten
besser zu vermitteln und nur 23% sehen darin in erster Linie den
Konsumaspekt, also dass Kinder selbst einkaufen können.

Taschengeld zur Finanzbildung einzusetzen macht Sinn. Befragt, ob
die Zuwendungen an die Kinder deren Fähigkeiten im Haushalten
tatsächlich verbessert haben, antworteten ganze 61% der Eltern mit
Ja.

Wie viel Taschengeld?

"Ab der Volksschule würde ich jedenfalls empfehlen, mit dem
Taschengeld zu starten. Anfänglich genügen ein bis zwei Euro pro
Woche und der Betrag kann dann langsam gesteigert werden. Als wichtig
erachte ich noch die Regelmäßigkeit. Kinder sollten den Betrag
wöchentlich erhalten, Jugendliche monatlich", sagt Huisman.

Sieht man sich die Ergebnisse im Detail an, differiert die Höhe
des Taschengeldes zum Teil enorm. So variiert der Betrag in der
Gruppe der 5 bis 10jährigen beispielsweise zwischen 0 und 100 Euro.
Über 15jährige erhalten mitunter sogar bis zu 400 Euro pro Woche, was
aber Ausnahmesituationen darstellt.

"Der Medianwert (nicht der Durchschnittswert) pendelt sich
allerdings auf einem durchaus vernünftigen Maß ein", erklärt Huisman.

Über Geld reden

Unabhängig von der Höhe hält Roel Huisman das Reden über Geld für
besonders wichtig: "Über Geld sollte in der Familie offen gesprochen
werden können. Dies lernt man anhand des Taschengeldes von
Kindesbeinen an. Eltern sollten mit ihren Kindern besprechen, wofür
das Taschengeld ausgegeben wird bzw. wurde oder welche Ausgaben damit
zu decken sind. Wichtig ist auch Alternativen aufzuzeigen, wie z.B.
das Sparen oder die Möglichkeiten das Taschengeld aufzubessern."

Über die Umfrage

Die Umfragedaten sind Teil der ING International Survey (IIS),
einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig
verschiedene Aspekte rund um die Themen "Umgang mit und Wissen über
Geld" beleuchtet. Für die Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in
13 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien,
Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren
befragt.

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Direktbank Austria www.ing-diba.at ist mit 521.000
Kunden und Retail Balances (Summe aus Einlagen von Privatkunden,
Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen - Stand
12/2013) von 7,6 Mrd. Euro die klare Nummer 1 unter den Direktbanken.
Mit ihrer Produktstrategie setzt sie auf ein konzentriertes Portfolio
an einfachen Produkten aus den Bereichen Sparen, Kredit und Fonds.
Mit insgesamt 147 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die
Direktbank rund um die Uhr über Telefon, Post und Internet
erreichbar. Außerdem ermöglicht seit Mai 2014 ein eigener
Servicepoint in der Wiener Rotenturmstraße den direkten
Face-to-Face-Kontakt.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalgrafik-Service sowie im OTS-Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ING

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel