• 21.05.2014, 14:18:33
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Hochwasser: AKNÖ hilft Mitgliedern effizient und unbürokratisch

Betroffene erhalten bis zu 1.000 Euro Direkthilfe

Utl.: Betroffene erhalten bis zu 1.000 Euro Direkthilfe =

Wien (OTS/AKNÖ) - Nach der Hochwasserkatastrophe in Niederösterreich
beschließt die NÖ Arbeiterkammer den Betroffenen so rasch es geht
beim Wiederaufbau zu unterstützen. Für die Hilfe stehen im AK-Budget
Mittel aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung. "Mit der Direkthilfe
zeigen wir, dass die Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen in
schweren Stunden für ihre Mitglieder da ist und diese nie im Stich
lässt", sagt der AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

"Es ist für jeden Menschen ein schwerer Schock, wenn das Zuhause im
Hochwasser untergeht. Deshalb will ich, dass wir seitens der
Arbeiterkammer den Betroffenen rasch und unbürokratisch helfen",
erklärt AKNÖ-Präsident Markus Wieser zur Hochwasserkatastrophe in
Teilen Niederösterreichs. Es werde daher eine Direkthilfe von bis zu
1.000 Euro geben, damit ArbeitnehmerInnen Schäden an ihren Häusern
sofort reparieren können. "Wir helfen direkt in den Bezirken, das
spart den Betroffenen lange Amtswege oder komplizierte Verfahren",
ist Wieser überzeugt. Mit dieser raschen und substanziellen Hilfe
zeige die AK erneut ihre Stärke, effizient zu beraten und zu helfen.
"Ich freu mich, dass der Vorstand der Arbeiterkammer in seiner ersten
Sitzung nach der AK-Wahl diese Hilfe einstimmig beschlossen hat",
sagt Präsident Wieser.

Einfache Abwicklung für AK-Mitglieder
Die AK unterstützt Mitglieder, die Schäden an ihrem Hauptwohnsitz
haben. Die Direkthilfe kann für die unmittelbare Wohnraumsanierung
beantragt werden, es werden aber auch Schäden an notwendigen
Haushaltsgeräten ersetzt, so wie Eiskästen, Gefrierschränke oder
Waschmaschinen. Diese seien im Regelfall auch nicht in höhere
Stockwerke evakuierbar, so dass man hier wichtige Hilfe leisten kann.

Die Anträge können direkt in den Bezirksstellen gestellt werden,
darüber hinaus werde man Formulare und Informationen auch auf der
AKNÖ-Homepage zur Verfügung stellen. AK-Expertin Elisabeth Holub
weist noch darauf hin, dass die Beseitigung von Hochwasserschäden,
die Sanierung von Wohnraum, Reparatur von PKWs und die
Ersatzbeschaffung von zerstörten Gegenständen in vielen Fällen
steuerlich absetzbar sind.

Rechte der Freiwilligen ausbauen
"Gerade in Zeiten wie diesen sind Betroffene auf die Hilfe von
Freiwilligen angewiesen. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen,
darauf zu achten, dass notwendige Verbesserungen für die Freiwilligen
in Niederösterreich erreicht werden", sagt der AKNÖ-Präsident.
Herausforderungen gäbe es genug: "Es geht nicht an, dass Freiwillige
strafrechtliche Risiken eingehen müssen oder um ihr Entgeld fürchten
müssen oder gar mit einer Kündigung konfrontiert werden, wo sie
eigentlich nach bestem Wissen und Gewissen nur helfen wollten", sagt
Wieser. Er fordert ein Freiwilligengesetz und einen Landesfonds für
Entgeltentschädigungen und Haftpflichtleistungen.

Infos zur Hochwasserhilfe unter
http://noe.arbeiterkammer.at/hochwasser

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