- 21.05.2014, 10:45:47
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Lunacek begrüßt Greenpeace-Wahlaufruf: "Grüne sind verlässliche Partner für den Umweltschutz"
Grüne gegen EU-US-Freihandelsabkommen, für Energiewende und ökologische Landwirtschaft
Utl.: Grüne gegen EU-US-Freihandelsabkommen, für Energiewende und
ökologische Landwirtschaft =
Wien (OTS) - Die Grüne Spitzenkandidatin zur Europawahl, Ulrike
Lunacek, begrüßt den heutigen Wahlaufruf von Greenpeace. Das
EU-Parlament spielt eine entscheidende Rolle bei der Energie-,
Handels- und Umweltpolitik - umso wichtiger ist es, dass die
Parteien, Kandidatinnen und Kandidaten vor der Wahl ihre Positionen
zu den von Greenpeace gestellten Fragen zu Energiepolitik,
EU-US-Freihandelsabkommen (TTIP) und ökologischer Landwirtschaft
darstellen.
Lunacek: "Wir Grüne sind in allen diesen Bereichen der verlässlichste
politische Partner für aktiven Umweltschutz auf nationaler wie
europäischer Ebene. Die Grünen setzen sich europaweit für die
Energiewende, Raus aus Öl und Gas, das Aus für Atomkraft und das
Verbot von Fracking ein. Wir stehen über Ländergrenzen hinweg für
ambitionierte und verbindliche Klima- und Energieziele. Wir fordern
völlige Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen und weisen jede
Absenkung von ökologischen und sozialen Standards sowie
Sonderklagerechte für Konzerne entschieden zurück. Und wir Grüne
setzen uns für eine zukunftsfähige, biologische und ökologische
Agrarpolitik ein. Es muss endlich Schluss sein mit der Bewahrung von
Pfründen, Schluss mit der Bevorzugung der industrialisierten
Landwirtschaft und Schluss mit dem überbordenden Einsatz von Chemie."
Gespannt darf man auf die Antworten aus ÖVP und SPÖ auf die
Greenpeace-Fragen sein.
Lunacek: "Entgegen anderslautender Aussagen aus ÖVP und SPÖ haben
sich ihre Fraktionen im Europaparlament immer wieder in erster Linie
als Vertreter von Lobby- und Konzerninteressen und Blockierer einer
umfassenden Ökologisierung der europäischen Landwirtschaft gezeigt.
Wir Grüne stehen da mit den Umwelt-NGOs auf der richtigen Seite: Wir
fordern mutige Schritte zu mehr Umwelt-, Tier- und Klimaschutz sowie
zu mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Landwirtschaft."
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