• 21.05.2014, 10:40:41
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Industrie zu Ausbau der Kinderbetreuung: Wichtiger Schritt für familienfreundlichen Industriestandort Österreich

IV-GS Neumayer: Investitionen in Kinderbetreuung verbessern Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Bessere Qualität und Aufwertung der Elementarbildung wichtig

Utl.: IV-GS Neumayer: Investitionen in Kinderbetreuung verbessern
Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Bessere Qualität und
Aufwertung der Elementarbildung wichtig =

Wien (OTS/PdI) - "Wir begrüßen, dass die Regierung den Ausbau der
Kinderbetreuungsplätze in Angriff nimmt. Damit setzt Österreich ein
deutliches Zeichen in Richtung eines familienfreundlichen
Industriestandortes", so der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute,
Mittwoch, anlässlich des Endes der Begutachtungsfrist zum Entwurf
einer neuen 15a-Vereinbarung über den Ausbau der institutionellen
Kinderbetreuung. "Verbesserungen im Bereich der Kinderbetreuung sind
uns schon lange ein wichtiges Anliegen, daher begrüßen wir die
geplanten Investitionen von 305 Millionen Euro in den nächsten vier
Jahren", betonte Neumayer. Gute und ausreichende Kinderbetreuung sei
eine wichtige Basis, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie
insbesondere die Beschäftigung von Frauen zu fördern. Damit würden
auch die Rahmenbedingungen für den familienfreundlichen
Industriestandort Österreich und somit dessen Standortqualität
entscheidend verbessert.

"Diese Ziele sind ganz klar auch Ziele der Industrie", so
Neumayer, "denn erst wenn es ausreichend Kinderbetreuungsplätze auch
für Unter-drei-Jährige gibt, wird das Ziel der Wahlfreiheit wirklich
Realität." Neben dem quantitativen Ausbau zur Erreichung des
Barcelona-Ziels seien auch die geplanten Verbesserungen bei
Gruppengrößen und Qualität sowie der Ausbau der sprachlichen
Frühförderung sehr zu begrüßen. "Die Senkung des Betreuungsschlüssels
sichert mehr Qualität in der Kinderbetreuung sowie die
Weiterentwicklung von Kindergärten und Krippen zu
Kinderbildungseinrichtungen", erklärte der IV-Generalsekretär. Auch
verbesserte Öffnungszeiten und der Ausbau der Tageselternbetreuung
seien bedeutende Faktoren, wenn es um die bestmögliche Vereinbarkeit
von Familie und Beruf gehe.

Kinderbetreuung und elementare Bildung ernst nehmen

"Es ist positiv, dass das Thema der Kinderbetreuung und
elementaren Bildung ernst genommen wird, denn alle Kinder verdienen
von Beginn an gerechte Bildungschancen", so Neumayer. "Dennoch
möchten wir auch Verbesserungsvorschläge einbringen. Wir plädieren
dafür, dass auch halbtägige Kinderbildungs- und
Betreuungseinrichtungen 47 Wochen im Jahr geöffnet haben müssen. Der
derzeitige Entwurf sieht lediglich 45 Wochen vor und fällt damit
hinter die aktuell geltende 15a-Vereinbarung zurück." Ein weiterer
Kritikpunkt gelte dem unverbindlichen Qualitätssicherungsartikel im
aktuellen 15a-Entwurf. Die Erarbeitung eines bundesweiten
Qualitätsrahmens bis 2016 sei ein erster Schritt in Richtung
einheitliche Standards in Kindergärten. "Was jetzt noch fehlt, ist
ein Bundesrahmengesetz für Kinderbetreuung. Das wäre der nächste
Schritt, um Kindergärten als jene prägenden Bildungsinstitutionen
anzuerkennen, die sie sind", betonte der IV-Generalsekretär.

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