• 20.05.2014, 12:12:46
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Junge Menschen für nachhaltige Entwicklung: The Future We Want!

Im Bild v.l.n.r.: Hubert Dürrstein (GF OeAD-GmbH),
Barbara Weitgruber (Leiterin Sektion II, BMWFW), Hubert Kopeszki
(Direktor Goethe-Gymnasium), Sarah Warhanek und Konstantin Riermeier
(Schüler/innen Goethe-Gymansium), Karlheinz Töchterle (BM a.D.,
Abgeordneter zum Nationalrat), Christian Köberl (Generaldirektor NHM
Wien)

Wien (OTS) - Young Science-Projekt zeigt auf, wie es um den Bestand
nicht erneuerbarer Rohstoffe bestellt ist und welche Forschungen
bereits in Österreich vorliegen

Ausgehend von 15 Rohstoffen setzten sich die Schülerinnen und
Schüler der 7. und 8. Klasse des Wiener Goethe-Gymnasiums mit dem
Thema der Verknappung nicht erneuerbarer Ressourcen auseinander. Im
Young Science-Projekt "Rohstoffe und ihre Endlichkeit - The Future We
Want" schlugen die Jugendlichen eine Brücke zur aktuellen
Nachhaltigkeitsforschung in Österreich. Bei ihren wissenschaftlichen
Arbeiten wurden sie von Forscher/innen der Allianz Nachhaltige
Universitäten Österreich, der Geologischen Bundesanstalt und des
Naturhistorischen Museums (NHM) unterstützt.

Die Ergebnisse - unter anderem ein Forschungspfad - wurden am 19.
Mai im Naturhistorischen Museum Wien präsentiert. Den Auftakt gab
Mathias Harzhauser vom Naturhistorischen Museum. Was Handy, Salami
und Katzenklo mit Nachhaltigkeit zu tun haben, erklärte er in seiner
Keynote: "Unsere Kommunikationstechnik wäre ohne bestimmte Rohstoffe,
deren Namen die meisten Leute nicht einmal kennen, undenkbar. Sogar
in Lebensmitteln finden sich geogene Rohstoffe. Die Gewinnung selbst
banalster Rohstoffe wie Schotter ist aber ein sensibles Thema, bei
dem sich politische, ökologische und wirtschaftliche Interessen oft
diametral gegenüberstehen."

Über Chancen und Herausforderungen des Projekts informierten
Hubert Kopeszki (Direktor, Goethe-Gymnasium) und die Projektleiterin
Elisabeth Kulnigg. Peter Seifert (Direktor, Geologische
Bundesanstalt) und Markus Fiebig (Allianz Nachhaltiger Universitäten
in Österreich) stellten die Zusammenarbeit aus Sicht der
wissenschaftlichen Projektpartner vor. Als Höhepunkt des seit
September 2013 laufenden Schulforschungsprojekts wurde ein eigener
Forschungspfad eröffnet, der von den Jugendlichen erarbeitet und
präsentiert wurde. Darüber hinaus bietet eine begleitende Broschüre
sowie Lehrmaterialien, die als Download zur Verfügung stehen,
ergänzende Informationen.

"Ziel der Initiative des BMWFW ist es, die aktive
Auseinandersetzung junger Menschen mit Themen der Nachhaltigkeit zu
fördern und Jugendlichen nähere Einblicke in aktuelle Forschungen
bzw. Kontakte zu Forschungseinrichtungen und konkrete
wissenschaftliche Kooperationen zu ermöglichen. Das ist bei diesem
Projekt anschaulich gelungen", erklärt Barbara Weitgruber, Leiterin
für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im
BMWFW.

Young Science, das Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft
und Schule, wird vom BMWFW finanziert und ist in der OeAD
(Österreichischer Austauschdienst)-GmbH angesiedelt. Das
Abschlussprojekt des Goethe-Gymnasiums ist eines von drei
Teilprojekten der Initiative "Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung -
The Future We Want", die vom BMWFW 2013/2014 initiiert und finanziert
wurden.

Weitere Informationen:
www.youngscience.at/fokus_nachhaltigkeit/schulprojekte_2013/
http://www.ots.at/redirect/YoungScience

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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