Harald Krassnitzers "Wiedersehen an der Donau"

Zweiter Teil der ORF/ZDF-Reihe "Fluss des Lebens" am 21. Mai in ORF 2

Wien (OTS) - Eine unerwartete Begegnung, verdrängte Erinnerungen und eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit: Während die Dreharbeiten zu seinem neuesten "Tatort"-Fall in den Endspurt gehen, kommt es für Publikumsliebling Harald Krassnitzer am Mittwoch, dem 21. Mai 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2 zu einem "Wiedersehen an der Donau". In der zweiten Episode der ORF/ZDF-Reihe "Fluss des Lebens" ("Verloren am Amazonas" war im April 2013 im ORF zu sehen) beginnt für Krassnitzers TV-Noch-Ehefrau Sandra Borgmann eine schmerzhafte Reise in ihre alte Heimat Rumänien - und dabei wird gerade einer zum Fels in der Brandung, von dem sie es so gar nicht erwartet hätte. Unter der Regie von Thorsten C. Fischer ist, neben Krassnitzer und Borgmann, in dieser einfühlsamen Romanze die Österreicherin Nathalie Ann Köbli ("Soko Donau", "Polly Adler") als deren Tochter zu sehen. In einer weiteren Rolle stand u. a. Thomas Sarbacher ("Clarissas Geheimnis", "Therese geht fremd") vor der Kamera. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Martin Kluger, Maureen Herzfeld und Rafael Sola Ferrer. Gedreht wurde im rumänischen Donaudelta und in Wien.

Harald Krassnitzer: "Ich glaube, dass niemand seine Vergangenheit verleugnen kann"

Die Tanneks stecken mitten in einer Ehekrise. "Diese Ehekrise ist so ein klassischer Ausdruck von etwas, das sich verloren hat. Da sind Menschen, die in einer ökonomisierten Welt leben, die ihrem Business nachgehen, die in allen Bereichen funktionieren. Nur in einem Bereich funktionieren sie nicht mehr, nämlich im Zwischenmenschlichen. Und dort verlieren sie sich, weil sie in allem anderen, was messbar ist, so scheinbar perfekt sind: Sie funktionieren, sie sind brav, sie sind gut, sie sind erfolgreich, sie machen Geschäfte. Aber was man am allerwenigsten messen kann, ist das Gefühl, und dort verlieren sie sich total. Und das ist der entscheidende Punkt, an dem wir in dieser Ehekrise einsteigen. Die eigentlich schon keine Ehekrise mehr ist, als schon viel mehr der Weg, einen Abschied zu finden. Also es ist schon gar nicht mehr der Kampf um ein Gemeinsames, sondern die Suche nach einer Lösung, wie man das Gemeinsame auflösen kann, und genau in dieser Situation ertappen wir dieses Paar." Franz Tannek erfährt, dass seine Frau Daniela viele Geheimnisse vor ihm hatte. So kannte er nicht einmal ihren richtigen Namen. "Ich glaube, selbst wenn man alles über den anderen weiß, weiß man nicht wirklich, wer der andere ist. Das ist ein lebenslanges Projekt. Wir können immer nur marginal in einen Menschen hineinschauen und ihn bruchstückhaft kennen. Darüber hinaus reden wir hier ja von einer Frau, die sich in einer traumatisierten Situation befindet, ausgelöst durch den Schock durch die Konfrontation mit dem jungen Mann, der da plötzlich in ihr Leben tritt. Da gibt es jemanden, der hat Sehnsucht gehabt nach einem anderen Leben, der wollte sein altes Leben verdrängen, wollte nichts damit zu tun haben. Und plötzlich holt diesen Menschen das Leben wieder ein, und das finde ich eigentlich das Spannende in dieser Geschichte. Ich glaube, dass niemand seine Vergangenheit verleugnen kann, das gelingt keinem Menschen. Du kriegst im Leben quasi immer eine Chance, dich auch wieder dem zu stellen und zu sagen "Ich möchte das jetzt bearbeiten", in irgendeiner Form endlich alles anzupacken oder etwa auch nur zur Kenntnis zu nehmen."

Mehr zum Inhalt

Daniela Tannek (Sandra Borgmann) hat ihr Leben fest im Griff. Gut situiert, bewohnt sie eine Wiener Villa, ist Mutter einer temperamentvollen Tochter und erfolgreiche Ärztin. Nur in ihrer Ehe mit Franz (Harald Krassnitzer) kriselt es. Die Beziehungsprobleme treten in den Hintergrund, als vor Danielas Haus ein junger Rumäne auftaucht und darauf besteht, sie an den Ort ihrer Kindheit mitzunehmen - und schon findet sich die leidenschaftliche Perfektionistin inmitten eines Strudels sorgsam verdrängter Erinnerungen wieder. Ein atemberaubendes Abenteuer beginnt.

"Fluss des Lebens - Wiedersehen an der Donau" ist eine Koproduktion von ZDF, ORF und ZDF Enterprises. Produziert wurde der Fernsehfilm von Schiwago Film, Producer ist Simon Grohe, Produzenten sind Martin Lehwald und Michal Pokorny.

"Fluss des Lebens - Wiedersehen an der Donau" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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