Jank an Vassilakou: Keine Politik auf dem Rücken der Unternehmer!

MaHi-Umbau: Forderungen der betroffenen Unternehmer als "billiges Hickhack" abzutun, ist unerträglich - 9000 Betriebe und 60.000 Beschäftigte von Umbau betroffen

Wien (OTS) - "Die Klagen der Unternehmer in Mariahilf und Neubau über Umsatzrückgänge bis zu 30 Prozent als 'billiges Hickhack' hinzustellen, zeugt von einer Abgehobenheit und Unternehmerfeindlichkeit, die es bisher noch nicht gegeben hat", sagt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, zu den heutigen Aussagen von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou gegenüber der APA, "Während die Betriebe in den Seiten- und Nebenlagen und auf der Mariahilfer Straße wegen der umfangreichen Bauphase mit weiteren Umsatzeinbußen rechnen, setzt sich die Vizebürgermeisterin über sämtliche Anliegen der Unternehmer hinweg und will weder weitere Querungen öffnen noch den zu erwartenden Umsatzentgang ausgleichen." Denn: Monatelang werden die Bauabschnitte auf der Mariahilfer Straße für Liefer- und Kundenverkehr gesperrt, Lade- und Haltezonen fallen weg, die wenigen vorhandenen Querungen sind unterbrochen, Baucontainer und Materiallagerplätze auf der Mariahilfer Straße und in den Seitenlagen behindern die Erreichbarkeit der Geschäfte für Lieferanten und Kunden, Konsumenten meiden wegen des Baulärms und des Schmutzes die Gegend. Jank: "Ich erwarte mir in der Entschädigungsfrage ein Bekenntnis der Stadtregierung zum Unternehmertum in den beiden unmittelbar betroffenen Bezirken. Die 9000 Betriebe und ihre 60.000 Mitarbeiter dürfen nicht länger die Opfer fehlgeleiteter Verkehrspolitik sein."

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