• 19.05.2014, 09:01:31
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GRAS schockiert über massive Polizeigewalt

Schwangere Frau verlor aufgrund von gewaltsamen Vorgehen der Polizei ihr Kind

Utl.: Schwangere Frau verlor aufgrund von gewaltsamen Vorgehen der
Polizei ihr Kind =

Wien (OTS) - "Die extrem gewalttätigen Übergriffe seitens der Polizei
an der Demonstration gegen den Aufmarsch der Identitären verurteilen
wir auf das Schärfste.", stellt Antonia Fa, Aktivistin der Grünen und
Alternativen StudentInnen (GRAS), klar. Wie der Standard berichtet,
verlor eine schwangere Frau aufgrund des gewaltsamen Vorgehens der
Polizei ihr Kind. "Die Polizei hat mit ihrem aggressiven Vorgehen
eine Fehlgeburt zu verantworten", so Antonia Fa schockiert.

Bei dem Aufmarsch der rechten Gruppe "Die Identitären" in Wien
vergangenen Samstag kam es zu massiven Übergriffen durch die Polizei.
"Wahllos wurden Menschen aus dem Demonstrationszug durch
Einsatzkräfte herausgezogen und angegriffen, Pfefferspray und
Hundestaffeln wurden gegen friedliche Jugendliche eingesetzt", empört
sich Antonia Fa. Demonstrierende wurden trotz weiter Distanz zum
Aufmarsch der Identitären völlig grundlos eingekesselt. Als bekannt
wurde, dass auch eine Schwangere unter den Opfern der Polizeigewalt
war, kommentierte die Polizeisprecherin zynisch: "Prinzipiell gilt:
Wenn man sich der Polizei in den Weg stellt, muss man mit
Konsequenzen rechnen, auch wenn man schwanger ist."

"Wenn dieses skandalöse Vorgehen der Polizei, welches ein
Menschenleben gefordert hat, ohne Konsequenzen bleibt, darf sich
Österreich nicht mehr Rechtsstaat nennen. Wir fordern und erwarten,
dass alle beteiligten BeamtInnen zur Rechenschaft gezogen werden", so
Antonia Fa fassungslos. Weiters fordert die GRAS eine
Kennzeichnungspflicht für Exekutivbeamte um gewaltsamen Vorgehen
vorzubeugen. "Der Polizeieinsatz ist ein Zeichen dafür, dass wir in
einem Land leben, in dem politischer Aktivismus und gelebter
Antifaschismus bedeutet, willkürlicher Polizeigewalt ausgesetzt zu
sein, wohin gegen Rechtsradikale von der Polizei geschützt werden.",
schließt Antonia Fa erschüttert.

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