Bundesminister Rupprechter gibt Rasenflächen im Innsbrucker Hofgarten als Liegewiesen frei

Pilotversuch gestartet - Evaluierung am Jahresende

Innsbruck, 17. Mai 2014 (OTS) - Die sieben historischen Gärten der Österreichischen Bundesgärten sind bedeutende städtische Grün- und Erholungsräume sowie bekannte Tourismusziele. Der Hofgarten in Innsbruck ist ein besonderer Besuchermagnet und ein beliebtes Ausflugsziel: An Spitzentagen werden hier bis zu 15.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.

Mit heutigem Tag wurden auf Veranlassung von Bundesminister Andrä Rupprechter, in dessen Zuständigkeitsbereich die Bundesgärten fallen, die Rasenflächen im Hofgarten als Liegewiesen freigegeben.

Für Minister Rupprechter ist wichtig, dass sorgsam mit dem Gartendenkmal umgegangen wird: "Erholungsfaktor und Sicherheit der Bevölkerung sind am wichtigsten. Der Hofgarten in Innsbruck soll benutzt und genossen werden, aber er darf dabei nicht zerstört werden. Ich bin überzeugt, dass die Innsbruckerinnen und Innsbrucker respektvoll mit ihrem Hofgarten umgehen werden."

Die Öffnung der Flächen ist ein Pilotversuch. Ende des Jahres soll Bilanz gezogen und das Verhältnis Kosten-Nutzen analysiert werden. Bereits vor zwei Jahren wurden die Rasenflächen in der "Englischen Anlage" frei zugänglich gemacht, das sind 15 Prozent des Hofgartens.

Der Betrieb Bundesgärten beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter und zusätzlich 40 Lehrlinge. Durch die Bundesgärten wird eine Wertschöpfung von ca. 14 Millionen Euro ausgelöst. Heute gehören die Bundesgärten mit insgesamt 25 Millionen Besuchern jährlich zu den wirtschaftlich bedeutendsten Denkmälern Österreichs.

In Innsbruck haben der Hofgarten und der Schlosspark Ambras eine Größe von ca. 30 Hektar. Um das Gartendenkmal kümmern sich 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davon neun Lehrlinge.

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