• 16.05.2014, 11:17:23
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MEL - Diskurs: Gericht gibt erneut Meinl Bank Recht - Werbefolder keine Grundlage für Anlegeentscheidung

Wien (OTS) -

- Klage eines erfahrenen Anlegers wird abgewiesen - Risikoklasse
des Wertpapiers sei für Anleger klar gewesen

- Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: "Urteil setzt klares Signal
gegen die Praxis wertpapiererfahrener Kläger, sich bei Kursverlusten
auf Werbefolder zu berufen."

- "Aktienkauf auf Probe - also Gewinnmitnahme bei Kursgewinnen und
Weg zu Gericht bei Verlusten - wird erneut Absage erteilt".

- Soziale Vergleiche der Meinl Bank werden fortgesetzt - bisher
EUR 32,3 Mio. für 6.190 unerfahrene Kleinanleger aufgewendet

Nach insgesamt fünf positiven MEL-Urteilen pro Meinl Bank seit
Mitte April 2014 liegt nun eine weitere Gerichtsentscheidung zu
Gunsten des Instituts vor (26 Cg 130/10f; Anm.). In diesem Fall
verfügt der Kläger über 25 Jahre Anlageerfahrung mit Wertpapieren.
Obwohl er mit MEL innerhalb von fünf Jahren einen Gewinn 80% erzielt
hatte, behauptete er durch den MEL - Werbefolder insofern in die Irre
geführt worden zu sein, als er vorgab, geglaubt zu haben, der Kurs
könne keinen Schwankungen unterliegen und ein Totalverlust sei nicht
möglich. Dieser Behauptung wurde vom Gericht kein Glauben geschenkt
und die Klage abgewiesen.

Dazu Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: "Wir freuen uns über das
sechste Urteil in den letzten zwei Wochen, das uns in der MEL
Angelegenheit Recht gibt. Der aktuelle Fall zeigt symptomatisch,
welch seltsame Blüten der MEL - Diskurs hervorbringt: Erfahrene
Anleger, die bei steigenden Kursen Gewinne realisieren, klagen die
Bank vor Gericht wenn die Kurse sinken. Und dies mit der Begründung,
der MEL - Werbefolder hätte sie darüber getäuscht, dass der Kurs
nicht schwanken könne. Es ist gut und wichtig, dass das
Handelsgericht Wien diesem völlig abwegigen Prinzip des Aktienkaufs
auf Probe einen Riegel vorschiebt."

Soziale Vergleiche für unerfahrene Kleinanleger werden
fortgesetzt

Wie berichtet setzt die Meinl Bank - unabhängig von zahlreichen
gewonnenen Zivilverfahren - ihren Weg der sozialen Vergleiche für
unerfahrene MEL-Kleinanleger, die aufgrund der Wirtschafts- und
Finanzkrise Kursverluste erlitten haben, fort. Die Bank hatte ein
entsprechendes Modell bereits im Sommer 2010 als einziges
österreichisches Institut gemeinsam mit der Bundesarbeiterkammer
erarbeitet und seitdem auf Schiene gebracht.
"Mittlerweile haben wir für 6.190 Anleger rund EUR 32,3 Mio
aufgewendet", so Peter Weinzierl abschließend."

Meinl Bank AG

Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich
Corporate Finance, Fondsmanagement sowie privater und
institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl
Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene
Investmentfondsgesellschaft. Die Meinl Bank steht eigenständig auf
einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts
sind mit EUR 42,3 Mio höher als die gesetzlich vorgeschriebene
Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut
positioniert.

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