• 16.05.2014, 11:06:30
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Bures: Branchengespräch zu Breitband am Montag - BMVIT stellt die Eckpunkte der Förderstrategie für ultraschnelles Internet vor

Wien (OTS/BMVIT) - Wie es mit dem Breitbandausbau in Österreich
weitergehen soll, das ist am Montag Thema eines Branchengespräches im
Infrastrukturministerium. Für Infrastrukturministerin Doris Bures ist
ultraschnelles Internet "das Zukunftsthema schlechthin", nach der
Breitbandstrategie ihres Ministeriums soll es bis 2020 eine
flächendeckende Versorgung mit Hochleistungsbreitband (mindestens 100
Mbit/Sekunde) geben. Am Montagvormittag werden die ExpertInnen des
Ministeriums den VertreterInnen der Telekom-Unternehmen und
InteressenvertreterInnen der Branche die Eckpunkte der geplanten
Breitbandförderstrategie vorstellen und mit ihnen diskutieren. ****

Die Förderstrategie wurde auf der Grundlage entwickelt, dass die
Erlöse aus der Frequenzauktion, die dem Infrastrukturministerium
zugeflossen sind, in den Breitbandausbau investiert werden. Bis 2020
soll es für jene Gebiete gezielte Förderungen geben, in denen unter
privatwirtschaftlich-kommerziellen Bedingungen die
Breitbandinfrastruktur sonst nicht ausgebaut würde. Hier geht es um
rund 30 Prozent der österreichischen Haushalte. Ohne Förderung wird
die digitale Kluft zwischen den Ballungsräumen und den ländlichen
Gebieten unweigerlich größer werden.

Ministerin Bures setzt sich mit Nachdruck für den Breitbandausbau
ein. Sie hat durchgesetzt, dass von den zwei Milliarden Euro aus der
Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen eine Milliarde in die Rücklagen
ihres Ministeriums fließen. Auf Basis einer Vereinbarung mit der
damaligen Finanzministerin hat Bures diese Mittel für den
Breitbandausbau reserviert, weil sie davon überzeugt ist, "dass
ultraschnelle Datennetze eine Infrastruktur sind, die genauso wichtig
ist wie Schienen, Straßen und Energienetze".

Bures ist - nicht zuletzt wegen der großen Unterstützung der
Wirtschaft, Gemeinden und Bundesländer für ihr Vorhaben -
zuversichtlich, dass auch Finanzminister Spindelegger bei diesen für
den Wirtschaftsstandort entscheidenden Investitionen dabei ist. "Denn
dafür haben wir die Rücklagen gebildet, um Handlungsspielraum für
Zukunftsinvestitionen zu gewinnen", so die Ministerin.

Beim Branchengespräch werden seitens des Infrastrukturministeriums
Generalsekretär Herbert Kasser, Philipp Piber (Fachreferent im
Kabinett der Bundesministerin), Alfred Ruzicka (Leiter der Stabstelle
- Informations- und Kommunikationsinfrastruktur) und Sabine
Joham-Neubauer (Leiterin Telekom - Post) teilnehmen. Des Weiteren
wird die Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH unter anderem durch
Geschäftsführer Johannes Gungl vertreten sein. Von den
Interessenvertretungen wurden die Wirtschaftskammer, der Verband
Alternativer Telekom-Netzbetreiber, Österreichs Energie, ISPA -
Verband der österreichischen Internet-Anbieter und die Arbeiterkammer
eingeladen, von den Unternehmen A1 Telekom Austria AG, T-Mobile
Austria GmbH, Hutchison Drei Austria GmbH, UPC Telekabel Wien GmbH
und Tele2 Telecommunication GmbH. (Schluss)

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