• 15.05.2014, 10:26:58
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PVÖ-Glatz zu Teuerung: PensionistInnen besonders stark betroffen!

Größte Preistreiber sind Kosten für Mieten und Nahrungsmittel - PVÖ fordert Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen

Utl.: Größte Preistreiber sind Kosten für Mieten und Nahrungsmittel
- PVÖ fordert Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen =

Wien (OTS/SK) - "Mit 1,7 Prozent ist die Teuerung im April im
Vergleich zum Vormonat gleichgeblieben! Das ist aber absolut kein
Grund zur Entwarnung! Denn das traurige Muster bleibt ungebrochen:
Die Teuerung für Pensionistenhaushalte liegt mit 1,8 Prozent wieder
über dem Durchschnitt, die 'Dinge des täglichen Bedarfs' sind die
größten Preistreiber, und die Teuerung in Deutschland ist mit 1,3
Prozent deutlich geringer als in Österreich", kritisiert der
Konsumentenschutzexperte des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ)
Harald Glatz. ****

"Die Kosten für Wohnung, Wasser und Energie sind erneut enorm
angestiegen - ohne sie würde die Inflation um 0,3 Prozent geringer
ausfallen. Und auch wenn die Teuerung bei Nahrungsmitteln leicht
rückläufig ist (2,1 Prozent), so liegt sie trotzdem noch immer
deutlich über dem Durchschnitt. Hier muss ein Riegel vorgeschoben
werden. Denn die überdurchschnittlich hohen Preise für diese
'Ausgaben des täglichen Bedarfs' sind die größte Belastung für
Einkommensschwächere und PensionistInnenhaushalte", so der
PVÖ-Konsumentenschutzexperte.

PVÖ fordert Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen

Als "alarmierend" bezeichnet Glatz den stetigen Preisanstieg bei
Wohnungsmieten. "Wohnen wird immer mehr zum Luxus. Eine erschreckende
Entwicklung, die mit aller Kraft bekämpft werden muss", unterstreicht
der PVÖ-Konsumentenschutzexperte. Der Pensionistenverband fordert
daher ein Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen mit:

+ Einem Preisstopp für Mieten: Der Hauptmietzins darf den Richtwert
20 Prozent nicht übersteigen
+ Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
+ Geringere Betriebskosten durch Streichung der Grundsteuer und der
Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog sowie
+Eine Streichung der Maklerprovision für Mieter
Denn, wie Glatz betont: "Wohnen ist ein Menschenrecht und muss für
jeden leistbar sein!"

Steigende Lebensmittelpreise und "Österreich-Aufschlag" auf
europäischer Ebene bekämpfen

"Ein weiterer Trend bleibt ungebrochen! Wie auch die Zeitschrift
'NEWS' in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, sind völlig idente
Produkte in Österreich noch immer teilweise doppelt so teuer wie in
Deutschland. Dieser 'Österreich-Aufschlag' ist rational nicht
erklärbar. Er ist unfair, unsozial und muss endlich der Vergangenheit
angehören", fordert Glatz, der es begrüßt, dass die SPÖ-geführte
Bundesregierung bereits zugesagt hat, den Österreich-Aufschlag mit
einem Maßnahmenpaket zu bekämpfen. "Es braucht hier aber auch
Maßnahmen auf europäischer Ebene, es braucht internationale
Regelungen und Kontrollen", so der PVÖ-Konsumentenschutzsprecher, der
weiter ausführt, dass sich hier wieder deutlich zeige, dass es
"einige wichtige, große Bereiche gibt, die nur auf gesamteuropäische
Ebene gelöst werden können". Daher sei es, so Glatz "umso wichtiger,
dass die Sozialdemokraten bei der EU-Wahl am 25. Mai als stärkste
Kraft hervorgehen. Denn der europäische Spitzenkandidat Martin Schulz
und die KandidatInnen der SPÖ stehen für ein besseres, ein sozialeres
Europa mit mehr Konsumentenschutz, Konsumentenrechten und stärkerer
Kontrolle des Wettbewerbsrechts."

Pensionistenverband unterstützt Europas SeniorInnenkandidat
Nr. 1 Josef Weidenholzer

"Dank des Einsatzes der Sozialdemokraten in Brüssel, dank des
unermüdlichen Kampfes von Josef Weidenholzer, Europas
Seniorenkandidat Nr. 1, wurde die Privatisierung unseres Wassers
verhindert. Und erst kürzlich konnte mit dem Beschluss des
EU-Parlaments, die Spekulation auf Lebensmittel zu begrenzen, ein
"absoluter Meilenstein" im Kampf gegen die Lebensmittel-Teuerung
erzielt werden. "Anhand dieser Beispiele zeigt: Es ist nicht egal,
welche Politik in Europa gemacht wird. Die Entscheidungen, die in
Brüssel, getroffen werden, betreffen uns alle, wir alle sind Europa!
Der Kampf für Konsumentenrechte, für Nahrungsmittelsicherheit und
gegen die Teuerung muss über die Landesgrenzen hinaus geführt werden.
Darum ist es so wichtig, dass die ältere Generation mit Joe
Weidenholzer, dem 'sozialen Professor', Europas stärksten
SeniorInnenvertreter in Brüssel hat, darum engagiert sich der
Pensionistenverband mit voller Kraft im EU-Wahlkampf!

(Schluss) ah/mp

Rückfragehinweis: GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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