- 15.05.2014, 09:36:28
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FSG-Wien-Peschek: ÖVP-Frontalattacke gegen ArbeitnehmerInnen
Kampf für eine bessere, gerechtere Arbeitswelt ist nie zu Ende
Utl.: Kampf für eine bessere, gerechtere Arbeitswelt ist nie zu Ende =
Wien (OTS/FSG) - "Am 1. Mai 1890 wurde erstmals international für den
8-Stunden Arbeitstag gekämpft, heute fordern ÖVP- und
Wirtschaftsvertreter die Einführung eines allgemeinen 12-Stunden
Arbeitstags. Wenn also jemand ein Relikt aus der Vergangenheit ist,
dann jene, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen. Der Kampf
für eine bessere, gerechtere Arbeitswelt ist nicht zu Ende und der 1.
Mai ist daher unverzichtbar. Wer diesen abschaffen will, stellt sich
gegen Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und attackiert die
ArbeitnehmerInnen frontal", so Christoph Peschek, Wiener
Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen (FSG-Wien).++++
"300 Millionen Überstunden pro Jahr werden in Österreich geleistet,
rund 68 Millionen davon unbezahlt. 34% arbeiten sogar in der
Freizeit, 17% im Urlaub. ManagerInnen der börsennotierten Unternehmen
verdienen im Durchschnitt 49-mal so viel wie die ArbeitnehmerInnen in
diesen Betrieben, gleichzeitig haben viele ArbeitnehmerInnen
Schwierigkeiten mit ihrem Einkommen auszukommen. Die Produktivität
ist in den letzten 20 Jahren um 36,5% gestiegen, dennoch nimmt der
Leistungsdruck dramatisch zu. Scheinbar leben einige
ÖVP-VertreterInnen im Elfenbeinturm und bekommen die Realität in der
Arbeitswelt nicht mit oder, was noch schlimmer wäre, sie unterstützen
auch noch diese Entwicklung. Dem technologischen Fortschritt muss ein
sozialer Fortschritt folgen. Daher wollen wir eine
Arbeitszeitverkürzung und die 6. Urlaubswoche für alle, mehr neue
Arbeitsplätze, eine Steigerung der Lebensqualität und mehr Zeit für
das Familienleben", so Peschek abschließend.
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