• 14.05.2014, 12:35:32
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Danninger: Westbalkan bleibt nach wie vor ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für Österreich

Finanzstaatssekretär bei Jahrestagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Warschau

Utl.: Finanzstaatssekretär bei Jahrestagung der Europäischen Bank
für Wiederaufbau und Entwicklung in Warschau =

Wien (OTS) - "Die Heranführung des Balkans sowie der gesamten Länder
Osteuropas an unsere Wirtschaftsstandards haben in den vergangenen
zwei Jahrzehnten einen Wandel hervorgerufen, der sehr eng mit der
sozialen Marktwirtschaft verbunden ist. Die Europäische Bank für
Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat seit ihrer Gründung im Jahr
1991 mittels Milliardenfinanzierungen den Entwicklungsprozess
beschleunigt, von dem nicht nur unsere neuen Partner profitiert
haben, sondern auch Österreich und die westlichen Länder", so
Finanzstaatssekretär Mag. Jochen Danninger heute, Mittwoch, bei der
23. Jahrestagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und
Entwicklung in Warschau.

Österreich ist seit der Gründung der Bank ein stolzer Partner dieser
Institution und glaubt fest an die Kernmission der EBRD, nämlich den
Wandel zu marktorientierten Volkswirtschaften zu unterstützen und in
Länder zu investieren, die sich sichtbar der Mehrparteiendemokratie
und Rechtsstaatlichkeit verschrieben haben. "Trotz der schwierigen
Bedingungen in vielen Einsatzländern hat die Bank 2013 wieder ihr
geplantes Geschäftsvolumen in Höhe von 8,5 Mrd. Euro erreicht mit
einer Rekordzahl von 392 geförderten Projekten", erklärt Danninger
das Investitionsvolumen der EBRD, die zum Zweck gegründet wurde,
durch private unternehmerische Initiativen, den Übergang von
ehemaligen zentralistischen Planwirtschaften zur freien
Marktwirtschaft zu unterstützen. "Seit ihrer Gründung wurden
Finanzierungen in der Höhe von 84,4 Milliarden Euro vergeben.
Zusammen mit den Kofinanzierungspartnern wurden bisher fast 200
Milliarden investiert", zieht der Finanzstaatssekretär Bilanz.

Der gerade für die österreichische Wirtschaft bedeutsame Westbalkan
liegt auch im Fokus der Finanzierungsaktivitäten der EBRD. "Wir
unterstützen das besondere Engagement der Bank am Westbalkan. Jede
Investition in diese Region beschleunigt die wirtschaftliche und
soziale Entwicklung. Vom Aufholprozess der EBRD Region - insbesondere
auch des Westbalkans - profitiert besonders Österreich. So wurden im
Jahr 2013 Aufträge der EBRD in der Höhe von 40,3 Millionen Euro an
österreichische Firmen vergeben. Österreich war insgesamt in den
vergangenen fünf Jahren mit einem Volumen von 348 Millionen Euro der
größte Auftragnehmer aller Industriestaaten. Das Modell der
Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung zeigt, dass
Investitionen in den Balkan auch Investitionen in die heimische
Wirtschaft bedeuten und Arbeitsplätze sichern", so Danninger
abschließend.

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