• 14.05.2014, 11:17:54
  • /
  • OTS0116 OTW0116

OÖGKK schließt das Jahr 2013 positiv ab

Linz (OTS) - Mit einem Bilanzgewinn von 29 Mio. Euro (1,47 Prozent
der Gesamtausgaben) konnte die OÖ Gebietskrankenkasse das Jahr 2013
positiv abschließen. Zu den wichtigsten Faktoren für dieses
erfreuliche Ergebnis zählen eine stabile Beitrags-entwicklung und ein
sorgsamer Umgang mit den Beiträgen der Versicherten und ihrer
Dienstgeber.

Die Wirtschaftslage blieb auch 2013 weitgehend stabil und bot der
OÖGKK gute Rahmenbedingungen. Die Beiträge als wichtigste
Ertragsposition stiegen im Vergleich zum Jahr davor um 3,9 Prozent
auf 1,8 Mrd. Euro. "Eine stabile Wirtschaftsentwicklung ist eine
wichtige Voraussetzung, damit die OÖGKK ihren Auftrag als
verlässliche und leistungsstarke soziale Krankenversicherung für 1,2
Millionen Menschen erfüllen kann", betont OÖGKK-Obmann Albert
Maringer.

Sehr gutes Ergebnis

Der Bilanzgewinn belief sich im Jahr 2013 auf 29 Mio. Euro. "Das
sind um 18 Mio. mehr als im Jahr davor. Auch das EGT, das Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, für 2013 kann sich mit 56 Mio.
Euro sehen lassen", erklärt OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.

Nur 2,4 Prozent der Einnahmen flossen 2013 in die Verwaltung,
konkret also etwa in den Kundenservice, die Beitragseinhebung und die
Abrechnung mit den Ärzten oder Apotheken. Das heißt, dass die Mittel
der OÖGKK zu fast 98 Prozent wieder in Gesundheitsleistungen für
Versicherte und deren Angehörige investiert werden.

Die erwirtschafteten Mittel gehören den Versicherten

Positive Finanzergebnisse sind für die OÖ Gebietskrankenkasse kein
Selbstzweck. Das zur Verfügung stehende Geld sichert das finanzielle
Fundament der Versichertengemeinschaft.

Insgesamt gab die OÖGKK 1,9 Milliarden Euro für ihre Versicherten
und deren Angehörige aus. Zu den größten Bereichen zählten im Jahr
2013 die stationären Leistungen der Krankenanstalten mit rund 600
Millionen Euro, Medikamente mit 353 Millionen Euro, Zahnbehandlung
und Zahnersatz (rund 128 Millionen Euro) sowie Leistungen für Mütter
mit zirka 95 Millionen Euro. Für ärztliche Hilfe in
Krankenhausambulanzen, bei Hausärzten sowie gleichgestellte
Leistungen stiegen die Ausgaben von 2012 auf 2013 um sechs Prozent
auf 453 Mio. Euro. Für Psychotherapie wendete die OÖGKK acht Mio.
Euro auf - gegenüber 2012 ein Plus von 6,5 Prozent. Und für Physio-,
Logo- und Ergotherapie wurden 30 Mio. Euro ausgegeben - um 10,4
Prozent mehr als im Jahr davor.

Gesundheitsförderung

Die OÖGKK ist in der Gesundheits- und Versorgungsforschung aktiv
und kooperiert mit europäischen Partnern und mit österreichischen
Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen.

2013 investierte die OÖGKK kräftig in die Gesundheitsförderung. In
diesem Bereich stiegen die Ausgaben im Vorjahr um knapp 60 Prozent
auf 8,5 Mio. Euro. Unter anderem wurden Ernährungsworkshops in
Betrieben, Schulen und Institutionen sowie Rauchfrei- und Abnehmkurse
flächendeckend in ganz Oberösterreich angeboten. Zudem setzte die
OÖGKK neue Projekte um. Eines davon stand unter dem Titel "Zukunft
60+". Dabei startete die OÖGKK eine große Offensive, um über die
Volkskrankheiten Demenz, Diabetes und Schlaganfall und ihre
Vermeidung aufzuklären. Unter anderem werden Kurse für gesunde
Ernährung und Bewegung sowie strukturierte Betreuungsprogramme wie
"Aktion Demenz leben", "Therapie aktiv Diabetes im Griff" und
"Integrierte Versorgung Schlaganfall" angeboten.

Bauoffensive

Die OÖGKK modernisiert laufend ihre Gesundheits- und
Serviceeinrichtungen. Im Vorjahr etwa wurde die neu errichtete
Kundenservicestelle in Gmunden eröffnet. Dort steht den Versicherten
nun ein modernes Gebäude in verkehrsgünstiger Lage mit einem
effektiven Service zur Verfügung. Für kommende Investitionen in
Neubauten und Sanierungen sind 50 Millionen Euro vorgesehen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel