JW-Rohrmair-Lewis: "Erfahren statt Einfahren mit Erasmus für Jungunternehmer"

.: Über 80 österreichische Unternehmer nahmen bis jetzt am europäischen Mobilitätsprogramm teil

Wien (OTS/PWK321) - Vor fünf Jahren startete die Europäische Union ihr Programm Erasmus für Jungunternehmer. Was für Universitäten schon seit Jahren ein fixer Bestandteil des Angebotes ist, wird zunehmend auch für heimische Jungunternehmer zum Booster der eigenen Geschäftsidee: der Erfahrungs- und Ideenaustausch über Staatsgrenzen hinweg. Die Junge Wirtschaft (JW) ist seit Beginn als Vermittlungsstelle für das Austauschprogramm involviert und verhalf schon über 80 angehenden Unternehmern bei der Teilnahme. "Erfahren statt Einfahren", lautet für Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, die Devise dabei. "Gerade in der Vorgründungsphase können Jungunternehmer und Start-Ups wichtige Erfahrungen bei erfolgreichen Unternehmen sammeln und schon früh ein internationales Netzwerk aufbauen. Das ist für die spätere unternehmerische Tätigkeit sehr hilfreich".

Motor für Innovation und Neugründungen

Nach fünf Jahren "Erasmus für Jungunternehmer", verdeutlichen sich die positiven Effekte des Mobilitätsprogrammes. Über ein Drittel der rund 5.000 Teilnehmer gründeten ihr eigenes Unternehmen. Auch für die Gastunternehmer erweist sich der Austausch als befruchtend: 60 Prozent geben an, neues Know-how und frische Ideen generiert zu haben, 65 Prozent konnten sogar neue Märkte erschließen und so ihren Umsatz steigern. Für Rohrmair-Lewis ist das ein klares Signal: "Das Potential des Austausches für angehende Unternehmer und Start-Ups muss noch stärker forciert werden. Wieder einmal zeigt sich, dass junge, dynamische Unternehmen unser Innovationsmotor sind, in die wir noch mehr investieren müssen".

Deutschland und Großbritannien am gefragtesten

Bei dem Austauschprogramm verbringen angehende Gründer und Jungunternehmer ein bis sechs Monate in einem anderen EU-Land und arbeiten in einem etablierten Klein- oder Mittelbetrieb. Dabei können sie sich bei dem erfahrenen Gastunternehmen wertvolles Wissen über die Gründung und das Management eines Betriebes aneignen sowie Ideen austauschen.

Deutschland und Großbritannien waren für die österreichischen Unternehmer bislang die beliebtesten Zielländer, aber auch nach Spanien, Portugal, Griechenland, Bulgarien und andere Staaten zog es die heimischen Teilnehmer. Während des Aufenthaltes werden sie von der EU mit monatlich 530 bis 1.100 Euro gefördert. (ES)

Nähere Informationen zu Erasmus für Unternehmer unter www.jungewirtschaft.at/erasmus

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