- 10.05.2014, 15:30:33
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Heinisch-Hosek in ÖSTERREICH: "Meine Geduld ist am Ende. Werde Konsequenzen ziehen."
SPÖ-Bildungsministerin will nach Matura-Pannen aufräumen. "Es ist Zeit für einen Neustart"
Utl.: SPÖ-Bildungsministerin will nach Matura-Pannen aufräumen. "Es
ist Zeit für einen Neustart" =
Wien (OTS) - Starke Worte zu den Pannen bei der Zentralmatura findet
Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Interview mit der
Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagausgabe). Auf das Bifie sei
Heinisch-Hosek wörtlich "sehr angefressen". Die Ministerin: "Meine
Geduld ist am Ende. Wir hatten seit Monaten mit dem Bifie ausgemacht,
dass nach den letzten Pannen nur noch abgesprochen und mit einer
Stimme mit unserem Ministerium gesprochen wird. Das Bifie hat diese
Vereinbarung bewusst gebrochen und mit ihren missverständlichen
Briefen nur zur Verunsicherung von Schülern und Schülerinnen
beigetragen. Das kann nicht sein."
Sie werde "alles lückenlos aufklären". Die interne Revision werde
in spätestens einen Monat ihren Bericht über die Vorgänge im Bifie
fertig haben, dann "werde ich Konsequenzen ziehen", kündigt
Heinisch-Hosek in ÖSTERREICH an.
Heinisch-Hosek kündigt an, dass sie "bei der 63-Prozent-Hürde" für
die Zentralmatura "bleibe. Die Validität der Matura darf nicht
gefährdet werden. Die verschiedenen Texte der Matura werden
unterschiedlich bewertet. Der Schlüssel ist klar erklärt. Eine
Expertengruppe hatte das genau evaluiert. Ich werde das wegen der
Pannen vom Bifie nicht über den Haufen werfen."
Auf die ÖSTERREICH-Frage, ob sie an Rücktritt gedacht habe,
antwortet Heinisch-Hosek: "Ich denke nicht an Rücktritt. Ich werde
bleiben und alles aufarbeiten. Ich führe täglich Gespräche mit meinem
Bundeskanzler und freue mich über die Unterstützung, die ich von ihm
erhalte. Ich will in meinem Ressort etwas verändern." Und: "Nach den
kleineren und größeren Katastrophen der letzten Monate in unserem
Bereich ist es jetzt Zeit für einen Neustart."
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