- 09.05.2014, 13:04:19
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Aktion "75+ - Unabhängig leben im Alter" wird ausgeweitet
Landesrätin Schmid: Gezielte Unterstützung, damit Menschen so lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen können
Utl.: Landesrätin Schmid: Gezielte Unterstützung, damit Menschen so
lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden
wohnen können =
Bregenz (OTS/VLK) - Im Rahmen des Projektes "75+ - Unabhängig leben
im Alter" haben in den Jahren 2011 bis 2013 fast 1.500 ältere
Menschen in 20 Vorarlberger Gemeinden in Vorarlberg die Möglichkeit
eines kostenlosen Beratungsbesuchs durch eine diplomierte
Pflegefachkraft der Hauskrankenpflege genützt. Aufbauend auf den
positiven Erfahrungen wird die Aktion ab Mai 2014 in 76 Gemeinden
angeboten, kündigte Soziallandesrätin am Freitag, 9. Mai 2014, im
Landhaus an.
Über 90 Prozent der Seniorinnen und Senioren wollen so lange wie
möglich zu Hause im gewohnten Umfeld bleiben können. Im Rahmen eines
Hausbesuches bekommen sie Information und Beratung, um auch im Alter
gesund und mobil zu bleiben. Ein äußerst sinnvolles Angebot im Sinne
von Vorsorge und Früherkennung, betonte Landesrätin Schmid: "Denn im
Alter besteht die Gefahr, dass es mit der Selbständigkeit schnell
vorbei ist, wenn sich gesundheitliche Defizite unbemerkt
einschleichen. Deshalb gehen wir aktiv auf die Menschen zu, bevor es
ernsthafte Probleme gibt."
Das Ziel einer umfassenden Information und Bewusstseinsschärfung
bei den betroffenen Menschen wurde auf diese Weise in hohem Maße
erreicht. Fast alle Seniorinnen und Senioren, die einen
Vorsorge-Hausbesuch empfingen, gaben im Anschluss an das Gespräch an,
sich nun besser informiert zu fühlen und über Unterstützungsangebote
im Ort besser Bescheid zu wissen. Und mehr als 1.100 von ihnen
gestanden ein: Mir wurden Gefährdungen sichtbar.
Lydia Hagspiel, Mitarbeiterin beim Krankenpflegeverein Bregenz,
berichtete aus der Praxis. Sie sei im Rahmen ihrer
Vorsorgehausbesuche immer wieder aufs Neue überrascht, wie Menschen
ihr Leben gesundheitsbewusst und ihrem Alter entsprechend gestalten.
"Diese Beobachtung beeindruckt mich ebenso wie die große Dankbarkeit
dieser Aktion der Vorsorgehausbesuche gegenüber", so Hagspiel.
Dass rund 22 Prozent der Zielgruppe in den bisher beteiligten 20
Gemeinden erreicht werden konnten, ist für Hauskrankenpflege-Obmann
Herbert Schwendinger schon ein guter Wert. In Zukunft sollen es wenn
möglich noch mehr werden, wenn es gelingt, das Angebot etwa über
Hausärzte und Apotheken oder durch Mundpropaganda noch besser bekannt
zu machen.
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