Aktion "75+ - Unabhängig leben im Alter" wird ausgeweitet

Landesrätin Schmid: Gezielte Unterstützung, damit Menschen so lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen können

Bregenz (OTS/VLK) - Im Rahmen des Projektes "75+ - Unabhängig leben im Alter" haben in den Jahren 2011 bis 2013 fast 1.500 ältere Menschen in 20 Vorarlberger Gemeinden in Vorarlberg die Möglichkeit eines kostenlosen Beratungsbesuchs durch eine diplomierte Pflegefachkraft der Hauskrankenpflege genützt. Aufbauend auf den positiven Erfahrungen wird die Aktion ab Mai 2014 in 76 Gemeinden angeboten, kündigte Soziallandesrätin am Freitag, 9. Mai 2014, im Landhaus an.

Über 90 Prozent der Seniorinnen und Senioren wollen so lange wie möglich zu Hause im gewohnten Umfeld bleiben können. Im Rahmen eines Hausbesuches bekommen sie Information und Beratung, um auch im Alter gesund und mobil zu bleiben. Ein äußerst sinnvolles Angebot im Sinne von Vorsorge und Früherkennung, betonte Landesrätin Schmid: "Denn im Alter besteht die Gefahr, dass es mit der Selbständigkeit schnell vorbei ist, wenn sich gesundheitliche Defizite unbemerkt einschleichen. Deshalb gehen wir aktiv auf die Menschen zu, bevor es ernsthafte Probleme gibt."

Das Ziel einer umfassenden Information und Bewusstseinsschärfung bei den betroffenen Menschen wurde auf diese Weise in hohem Maße erreicht. Fast alle Seniorinnen und Senioren, die einen Vorsorge-Hausbesuch empfingen, gaben im Anschluss an das Gespräch an, sich nun besser informiert zu fühlen und über Unterstützungsangebote im Ort besser Bescheid zu wissen. Und mehr als 1.100 von ihnen gestanden ein: Mir wurden Gefährdungen sichtbar.

Lydia Hagspiel, Mitarbeiterin beim Krankenpflegeverein Bregenz, berichtete aus der Praxis. Sie sei im Rahmen ihrer Vorsorgehausbesuche immer wieder aufs Neue überrascht, wie Menschen ihr Leben gesundheitsbewusst und ihrem Alter entsprechend gestalten. "Diese Beobachtung beeindruckt mich ebenso wie die große Dankbarkeit dieser Aktion der Vorsorgehausbesuche gegenüber", so Hagspiel.

Dass rund 22 Prozent der Zielgruppe in den bisher beteiligten 20 Gemeinden erreicht werden konnten, ist für Hauskrankenpflege-Obmann Herbert Schwendinger schon ein guter Wert. In Zukunft sollen es wenn möglich noch mehr werden, wenn es gelingt, das Angebot etwa über Hausärzte und Apotheken oder durch Mundpropaganda noch besser bekannt zu machen.

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