- 09.05.2014, 10:45:06
- /
- OTS0085 OTW0085
Marianne Hainisch-Austellung in Spillern
Bundesministerin Heinisch-Hosek und Landtagspräsident Penz eröffneten Schau
Utl.: Bundesministerin Heinisch-Hosek und Landtagspräsident Penz
eröffneten Schau =
St. Pölten (OTS/NLK) - Eine Ausstellung in der Marktgemeinde Spillern
(Bezirk Korneuburg) ist dem Leben und Wirken von Marianne Hainisch
gewidmet. Das Leben der gebürtigen Niederösterreicherin (Baden) ist
untrennbar mit der Österreichischen Frauenbewegung verbunden, die sie
gründete und jahrzehntelang führte. Sie gilt auch als Initiatorin des
Muttertages, der seit 1924 in Österreich gefeiert wird.
Bereits 1870 forderte Marianne Hainisch die Errichtung von
Realgymnasien für Mädchen und die Zulassung von Frauen zum
Hochschulstudium. Aus privaten Mitteln gründete die
Industriellentochter ein sechsklassiges Lyzeum, das 1891
Öffentlichkeitsrecht erhielt. 1892 wurde das erste Gymnasium für
Mädchen im deutschsprachigen Raum errichtet.
Marianne Hainisch habe mit Weitblick, mit großem persönlichem
Engagement und aus tiefer Überzeugung für vieles gekämpft, was heute
selbstverständlich ist, worüber aber heute noch diskutiert wird: etwa
die Gleichberechtigung von Mann und Frau, so Bundesministerin
Gabriele Heinisch-Hosek und Landtagspräsident Hans Penz, welche die
Ausstellung im Gemeindezentrum von Spillern kürzlich eröffneten. Zu
sehen sind zahlreiche Porträts, Schriften, Publikationen und Exponate
der bedeutenden Kämpferin für Frauenrechte. Geöffnet ist die
Ausstellung bis Ende Mai.
Nach dem Tod Bertha von Suttners übernahm Marianne Hainisch auch
die Leitung der Friedenskommission und widmete sich nach dem Ersten
Weltkrieg verstärkt der Friedensbewegung. Ihr Sohn Michael wurde 1920
erster Bundespräsident der Republik. Marianne Hainisch starb im Jahr
1939 im Alter von 97 Jahren in Wien.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






