Bures (2): Treffen mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi als Abschluss der Myanmar-Reise (FOTOS)

Bures lud Freiheitsidol nach Wien

Wien (OTS/BMVIT) - Ein Treffen mit der Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi bildete am Donnerstag den Abschluss des Arbeitsbesuchs von Technologieministerin Doris Bures in Myanmar. Nach den Treffen mit dem Staatspräsidenten Thein Sein und drei Ministern war es Bures ein Anliegen, sich bei der Oppositionspolitikerin über den Demokratisierungsprozess und die bevorstehenden Wahlen in der ehemaligen Militärdiktatur zu informieren. Bures: "Es war mir ein großes Anliegen, die Friedensnobelpreisträgerin, die für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt ein Idol für den Kampf um Frieden und Demokratie ist, kennenzulernen", so Bures, die als erstes österreichisches Regierungsmitglied von Aung San Suu Kyi empfangen wurde. ****

In der rund 45-minütigen Unterredung nutzte die österreichische Ministerin die Gelegenheit, um sich über den Fortschritt im Demokratisierungsprozess, die Entwicklung der Bürgerrechte, die wirtschaftliche Öffnung des Landes und die bevorstehenden Wahlen auszutauschen. "Aung San Suu Kyi ist davon überzeugt, dass sich ihr Land auf den Weg in Richtung Demokratie gemacht hat. Auch wenn die Oppositionspolitikerin der Ansicht ist, dass die Demokratisierung langsamer voranschreitet als es der Westen wünscht, erwartet sie, dass sich der Wandel nicht mehr umkehren lässt", so Bures. Die Friedensnobelpreisträgerin habe aber unterstrichen, dass die Demokratisierung nur von innen, also durch das Volk selbst, erreicht werden kann - "das Volk entscheidet selbst, wann es dazu bereit ist", so Aung San Suu Kyi im Gespräch mit Bures.

Die Aufhebung des Wirtschaftsembargos durch die EU begrüße Aung San Suu Kyi als einen wichtigen Schritt für die Entwicklung des Landes, auch weil das Embargo von den Machthabern oft als Ausrede für die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes verwendet worden sei. Ihre Partei werde jedenfalls bei den kommenden Wahlen antreten, berichtete Aung San Suu Kyi - unabhängig davon, ob es im Vorfeld zu einer Verfassungsänderung komme oder nicht.

Bures lädt Aung San Suu Kyi nach Wien

"Ich freue mich, dass mir diese beeindruckende Persönlichkeit einen so herzlichen Empfang bereitet hat und mir einen persönlichen Einblick in ihr politisches Leben gewährt hat", betont Bures, die die Chance auch nutzte, um Aung San Suu Kyi nach Wien einzuladen. "Die Friedensnobelpreisträgerin steht einem Besuch in Österreich sehr aufgeschlossen gegenüber, zumal sie noch nie in Wien war", so Bures. Die Ministerin wird sich mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer über einen geeigneten Rahmen für diesen Besuch beraten.

"Aung San Suu Kyi setzt sich für viele Werte ein, die mir auch in meiner eigenen politischen Tätigkeit ein besonderes Anliegen sind", so Bures angesichts des Einsatzes von Aung San Suu Kyi für die Rechte der Frauen, gerechte Arbeitsbedingungen und die Menschenrechte. Für ihren politischen Weg und die Wahlen im Jahr 2015 wünschte Bures der Friedensnobelpreisträgerin viel Erfolg.

Bilder vom Treffen von Bundesministerin Bures und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi finden Sie unter:
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