• 09.05.2014, 09:20:28
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Bures (2): Treffen mit Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi als Abschluss der Myanmar-Reise (FOTOS)

Bures lud Freiheitsidol nach Wien

Utl.: Bures lud Freiheitsidol nach Wien =

Wien (OTS/BMVIT) - Ein Treffen mit der Oppositionspolitikerin und
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi bildete am Donnerstag den
Abschluss des Arbeitsbesuchs von Technologieministerin Doris Bures in
Myanmar. Nach den Treffen mit dem Staatspräsidenten Thein Sein und
drei Ministern war es Bures ein Anliegen, sich bei der
Oppositionspolitikerin über den Demokratisierungsprozess und die
bevorstehenden Wahlen in der ehemaligen Militärdiktatur zu
informieren. Bures: "Es war mir ein großes Anliegen, die
Friedensnobelpreisträgerin, die für Millionen von Menschen auf der
ganzen Welt ein Idol für den Kampf um Frieden und Demokratie ist,
kennenzulernen", so Bures, die als erstes österreichisches
Regierungsmitglied von Aung San Suu Kyi empfangen wurde. ****

In der rund 45-minütigen Unterredung nutzte die österreichische
Ministerin die Gelegenheit, um sich über den Fortschritt im
Demokratisierungsprozess, die Entwicklung der Bürgerrechte, die
wirtschaftliche Öffnung des Landes und die bevorstehenden Wahlen
auszutauschen. "Aung San Suu Kyi ist davon überzeugt, dass sich ihr
Land auf den Weg in Richtung Demokratie gemacht hat. Auch wenn die
Oppositionspolitikerin der Ansicht ist, dass die Demokratisierung
langsamer voranschreitet als es der Westen wünscht, erwartet sie,
dass sich der Wandel nicht mehr umkehren lässt", so Bures. Die
Friedensnobelpreisträgerin habe aber unterstrichen, dass die
Demokratisierung nur von innen, also durch das Volk selbst, erreicht
werden kann - "das Volk entscheidet selbst, wann es dazu bereit ist",
so Aung San Suu Kyi im Gespräch mit Bures.

Die Aufhebung des Wirtschaftsembargos durch die EU begrüße Aung San
Suu Kyi als einen wichtigen Schritt für die Entwicklung des Landes,
auch weil das Embargo von den Machthabern oft als Ausrede für die
schlechte wirtschaftliche Lage des Landes verwendet worden sei. Ihre
Partei werde jedenfalls bei den kommenden Wahlen antreten, berichtete
Aung San Suu Kyi - unabhängig davon, ob es im Vorfeld zu einer
Verfassungsänderung komme oder nicht.

Bures lädt Aung San Suu Kyi nach Wien

"Ich freue mich, dass mir diese beeindruckende Persönlichkeit einen
so herzlichen Empfang bereitet hat und mir einen persönlichen
Einblick in ihr politisches Leben gewährt hat", betont Bures, die die
Chance auch nutzte, um Aung San Suu Kyi nach Wien einzuladen. "Die
Friedensnobelpreisträgerin steht einem Besuch in Österreich sehr
aufgeschlossen gegenüber, zumal sie noch nie in Wien war", so Bures.
Die Ministerin wird sich mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
über einen geeigneten Rahmen für diesen Besuch beraten.

"Aung San Suu Kyi setzt sich für viele Werte ein, die mir auch in
meiner eigenen politischen Tätigkeit ein besonderes Anliegen sind",
so Bures angesichts des Einsatzes von Aung San Suu Kyi für die Rechte
der Frauen, gerechte Arbeitsbedingungen und die Menschenrechte. Für
ihren politischen Weg und die Wahlen im Jahr 2015 wünschte Bures der
Friedensnobelpreisträgerin viel Erfolg.

Bilder vom Treffen von Bundesministerin Bures und
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi finden Sie unter:
http://www.bmvit.gv.at/presse/bildmaterial/bures_aungsan/index.html -
zur honorarfreien redaktionellen Verwendung, Fotonachweis:
Zinner/bmvit

(Schluss)

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