- 08.05.2014, 12:40:13
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Werthmann/Grosz: Menschenhandel darf kein Menschenrecht werden!
Die BZÖ EU-Wahlspitze positioniert sich in Salzburg zur EU und aktuellen lokalen Themen.
Utl.: Die BZÖ EU-Wahlspitze positioniert sich in Salzburg zur EU und
aktuellen lokalen Themen. =
Salzburg (OTS) - Das BZÖ ist derzeit auf Bundesländertour und besucht
die Landeshauptstädte Österreichs. Zu Beginn der heutigen
Pressekonferenz in Salzburg stellte BZÖ-Chef Gerald Grosz den neuen
Landesobmann von Salzburg, Matthias Angerer vor. Im Anschluss wurden
die programmatischen Schwerpunkte für die EU-Wahl festgemacht und ein
aktuelles Salzburger Thema behandelt.
Die gebürtige Salzburgerin und BZÖ-Spitzenkandidatin zur EU-Wahl,
Mag. Angelika Werthmann tritt für das BZÖ an. Die Inhalte umfassen
ein Kontingent an kritischen Positionen zur EU und progressiven
Maßnahmen für ein starkes Österreich in einem gemeinsamen Europa."Wir
sagen NEIN! zum Superstaat EU, NEIN! zu Vereinigten Staaten von
Europa und NEIN! zu einer EU-Armee unter dem Kommando der Brüsseler",
so Werthmann. BZÖ-Chef Grosz sah hierbei die Gefahr, dass 18jährige
Soldaten aus Österreich in den Krieg in die Ukraine geschickt werden.
Souveränität und die Ablehnung einer weiteren EU-Osterweiterung sind
hierbei vorrangig.
Grosz warnte auch vor politischen Tendenzen, die einen Anschlag
auf unsere Grundversorgung und sozialen Standards ausüben werden.
"Viele wenden sich dem etablierten Angebot ab und wählen neue
Parteien. Dass hinter den NEOS die schreckliche Fratze der Heide
Schmidt hervorblickt, ist spätestens seit der letzten Pressestunde
mit Mlinar bekannt. Sie soll in Laibach für den EU-Vorsitz
kandidieren, wenn sie in Kärnten slowenisch zur Amtssprache erheben
will", so Grosz.
Ein aktuelles Thema in Salzburg ist die Bettlerproblematik in der
Innenstadt. Werthmann unterstrich zwar, dass das Betteln erlaubt ist,
aber dennoch einer dringenden Lösung bedarf. "An jeder zweiten Ecke
wird man angebettelt. Das ist nicht nur ein rumänisches Problem. Es
sind auch unsere Leute betroffen", so Werthmann. Grosz, der als
Experte in dem Bereich gilt, spricht sich für ein klares Bettelverbot
aus: "Die Bettler werden in Bussen hergebracht und am Abend wieder
eingesammelt. Sie werden von der Bettelmafia ausgenutzt und hier als
Wegelagerer abgetan", so Grosz. Grosz berichtete, dass 90% der
Betteleinnahmen an die Hintermänner gehen. Daher gehöre festgehalten,
dass Menschenhandel kein Menschenrecht ist. Eine EU-weite Lösung ist
hierbei erstrebenswert.
Grosz zeigte sich zuversichtlich, betonte aber, dass der Weg ins
EU-Parlament ein schwieriger ist. Mit Angelika Werthmann ist eine
Frau am Werk, die für ihre Grundsätze eintritt. "Wir glauben an das
Ziel einzuziehen und an einen achtbaren Erfolg!", so Grosz
abschließend.
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