- 08.05.2014, 09:00:38
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Einladung zum Lundbeck Presseforum Psychiatrie
"Update Suizidforschung" - Über die Komplexität der Suizidalität - in Forschung, Behandlung und Berichterstattung
Utl.: "Update Suizidforschung" - Über die Komplexität der
Suizidalität - in Forschung, Behandlung und Berichterstattung =
Wien (OTS) -
Montag, 19. Mai 2014
TOP-Lokal, Fleischmarkt 18, 1010 Wien
Beginn der Vorträge: 18.00 Uhr
Ein Suizid ist immer mit enormem Leid verbunden. Betroffene sehen
keinen anderen Ausweg mehr, ihr Leid zu beenden, als sich das Leben
zu nehmen. Und jeder Suizid bringt neues Leid: Familie, FreundInnen,
Bekannte und ArbeitskollegInnen bleiben geschockt, rat- und hilflos
zurück. "Warum hat er/sie sich das Leben genommen? Hätte man/ hätten
wir das nicht verhindern können?"
In Österreich sterben jährlich über 1.200 Personen an Suiziden -
mehr als doppelt so viele wie im Straßenverkehr. Eine äußerst
traurige Bilanz. Was sind die häufigsten Gründe und Auslöser für
einen Suizidversuch? Welche Rolle spielen psychische Erkrankungen
dabei? Welche Auswirkungen können prominente Suizidopfer,
Onlinemedien und die Suizid-Berichterstattung in den Medien auf
gefährdete Personen haben? Wie erkennt man suizidgefährdete Menschen
und wie geht man mit ihnen um? Wie sieht moderne Suizidprävention
aus, welche Punkte umfasst der "Suizidpräventionsplan Austria"? Und:
Wie betrachtet ein Mensch, der bereits Suizidversuche hinter sich
hat, seine Beweggründe, und was wünscht er sich von der Gesellschaft?
Diesen Fragen will das 4. Lundbeck Presseforum Psychiatrie auf den
Grund gehen und sich ebenfalls der komplexen Thematik der
Suizidforschung und -prävention widmen. Experten geben einen
Überblick über aktuelle Erkenntnisse der Suizidforschung, die
Möglichkeiten der Erkennung und Behandlung von potenziellen Auslösern
(wie z. B. Depressionen) und beleuchten die wichtige Rolle der
Medienberichterstattung beim Thema Suizidprävention.
Infos zu Programm und Vorträgen finden Sie unter:
www.medical-media-consulting.at/pressroom
Das Lundbeck Presseforum Psychiatrie wendet sich an
JournalistInnen der Fach- und Publikumspresse.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt; daher ersuchen wir um möglichst
baldige Anmeldung.
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