• 07.05.2014, 13:06:27
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AKNÖ-Steuersparwochen weiter auf Rekordkurs

Erste Zwischenbilanz: Fast zehn Millionen für Mitglieder, Aktion läuft noch

Utl.: Erste Zwischenbilanz: Fast zehn Millionen für Mitglieder,
Aktion läuft noch =

Wien (OTS/AKNÖ) - Die Steuersparwochen der AKNÖ sind heuer wieder auf
Rekordkurs. Neuerlich dürfte der Wert der Steuergutschriften aus dem
Vorjahr übertroffen werden. Das ergibt eine erste Zwischenbilanz der
noch laufenden Aktion. AKNÖ-Präsident Markus Wieser zeigt sich
erfreut über den Erfolg, kritisiert aber das Steuersystem und fordert
erneut eine Senkung des Eingangssteuersatzes.

Fast zehn Millionen Euro an Steuergutschriften haben die ExpertInnen
der AKNÖ bislang bei den heurigen Steuersparwochen erreichen können.
"Wir sind daher optimistisch, dass wir das Ergebnis von 2013
übertreffen können. In einigen Bezirken läuft der reguläre Teil der
Aktion noch, wegen des großen Interesses haben wir außerdem im Juni
an etlichen Bezirksstellen noch zusätzliche Termine eingerichtet",
zeigt sich die Leiterin der Aktion, Elisabeth Holub, überzeugt.
Zurückzuführen sei das voraussichtliche Plus unter anderem darauf,
dass heuer mehr Menschen an der Aktion teilgenommen haben als 2013.

Im Vorjahr haben AKNÖ-Mitglieder etwa 12,1 Millionen Euro an zuviel
bezahlter Steuer mit Hilfe der Arbeiterkammer zurückbekommen - auch
das mehr als im Jahr davor und ein neuer Rekord bei der seit zwölf
Jahren laufenden Aktion. Seit den ersten Steuersparwochen im Jahr
2002 haben AKNÖ-Mitglieder insgesamt 78 Millionen an zu viel
bezahlter Steuer zurückbekommen.

AKNÖ-Präsident Markus Wieser zeigt sich von der ersten Zwischenbilanz
erfreut: "Wenn jedes Jahr mehr Menschen die Hilfe unserer ExpertInnen
bei der Arbeitnehmerveranlagung in Anspruch nehmen, ist das ein
tolles Zeichen für die gute Arbeit, die unsere MitarbeiterInnen
leisten." Die durchschnittliche Steuergutschrift für fünf Jahre mache
knapp 800 Euro aus.

"Noch schöner wäre freilich ein automatischer Steuerausgleich für
ArbeitnehmerInnen, in den Fällen, in denen sie ohnehin etwas
zurückbekommen müssen. Also Beschäftigte, die zu wenig verdienen, um
Lohnsteuer zu zahlen oder Menschen, die verschieden hohe Bezüge
hatten. Damit würden auch viele Menschen zu ihrem Recht kommen, die
bisher nicht den Weg zu uns gefunden haben", sagt der AKNÖ-Präsident.

Wieser: Kalte Progression abschaffen

Die Aktion der AKNÖ sei freilich nur ein kleiner Beitrag gegen ein
insgesamt ungerechtes Steuersystem. "Allein, was der Finanzminister
jährlich an der kalten Progression verdient, ist ein Vielfaches
dessen, was wir für unsere Mitglieder an zuviel bezahlter Steuer
zurückholen", sagt Wieser. Er fordert, dass die Steuertarife jährlich
angepasst werden. "Gute Lohnabschlüsse dürfen nicht vor allem dem
Finanzminister zugute kommen". Ebenso müsste der Eingangssteuersatz
von 36,5 auf 25 Prozent gesenkt werden, fordert Wieser.

Alles über die Steueraktion finden Sie auf noe.arbeiterkammer.at

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