- 05.05.2014, 13:32:50
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BZÖ spricht sich klar für die Förderung kleiner Agrarbetriebe aus und stellt unabhängigen Kandidaten vor
Das BZÖ präsentiert in Niederösterreich ihre Positionen zur Entwicklung im ländlichen Raum und stellt den unabhängigen Kandidaten, Ing.Robert Moser, vor
Utl.: Das BZÖ präsentiert in Niederösterreich ihre Positionen zur
Entwicklung im ländlichen Raum und stellt den unabhängigen
Kandidaten, Ing.Robert Moser, vor =
Wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz des BZÖ in St.Pölten
stellten die EU-Wahl-Spitzenkandidatin und Europaabgeordnete Mag.
Angelika Werthmann, Bundesobmann Gerald Grosz, NÖ-Landesobmann
Dominik Lutz und der unabhängige Kandidat auf der EU-Wahlliste des
BZÖ, Ing. Robert Moser ihre Positionen zur Entwicklung im ländlichen
Raum vor. In der Kritik standen politische, trojanische Pferde, deren
einziges Anliegen es sei, die österreichische Identität am Altar der
EU zu opfern, so Grosz. Eine von politischen Mitbewerbern geforderte
Streichung der Subventionen kleinerer Agrarbetriebe, würde zu
massiver Abwanderung führen. Des weiteren seien unzählige
Arbeitslätze betroffen. BZÖ-Spitzenkandidatin Werthmann sprach von
100.000 Stellen österreichweit. "Die Frage ist, ob wir es uns leisten
können, Klein- und Mittelbetriebe im Agrarsektor nicht zu fördern?
Der einzige vergemeinschaftete Sektor in der europäischen Union
sichert unsere Wirtschaftskraft und bietet uns hochqualitative
Lebensmittel" Hingegen könne man die Förderungen für große
Agrarindustriebetriebe reduzieren", so Werthmann.
Das BZÖ stellte auch ihren unabhängigen Kandidaten der BZÖ-Liste,
Ing. Robert Moser, vor. Als Obmann der Mutbürgerbewegung geht Moser
in den kommenden drei Wochen auf Vorzugsstimmenwahlkampf im gesamten
Bundesgebiet. "Dass die Mutbürgerbewegung innerhalb einer anderen
Gruppe kandidieren kann, ist sehr fortschrittlich. Ich habe mich über
die Einladung sehr gefreut", so Moser. Das Programm der Mutbürger
umfasst 11 Punkte, die eine Beteiligung der europäischen Bürger ins
Zentrum stellt. "Ich glaube, was momentan passiert, ist eine
Krisensituation wie damals nach 1945. Nur befinden wir uns nicht in
einer Nachkriegskrise, sondern in einer Sinnkrise. Die Politik muss
durch eine Wertorientierung wieder den Menschen erreichen", so Moser,
der von einer Aktivierung der Bürger spricht.
Die Mutbürgerbewegung spricht sich des weiteren für klare
Strukturen innerhalb der Europäischen Union aus. Es sei für die
Menschen nicht erfassbar, wer in der EU das Sagen habe, so Moser.
Daher müssen die Menschen darüber aufgeklärt werden. Andererseits
soll die Gewaltenteilung eine stärkere Trennlinie erfahren. Auch auf
nationaler Ebene. "Wir leben in einem Land, in dem der Justizminister
über die Karriere von Richtern und Staatsanwälten entscheidet", hob
Moser hervor.
Mosers erklärtes Ziel ist es, mit seinem 11 Punkte Programm die
Bürgerbeteiligung ins Zentrum zu stellen. Dies erfordere ein klares
Bekenntnis der Politik zu ihren Bürgern: "Mein Herz schlägt für
Bürgerbeteiligung im Entscheidungsfindungsprozess und in der
Durchsetzung", so Moser abschließend.
Moser tourt in den kommenden drei Wochen durch ganz Österreich, um
mit seinem Programm auf Vorzugsstimmenwahlkampf zu gehen. Unterstützt
wird er dabei von einem Personenkomitee, das unter anderem
Persönlichkeiten wie die niederösterreichischen Landesrätin Elisabeth
Kaufmann-Bruckberger dazuzählt.
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