• 05.05.2014, 09:52:26
  • /
  • OTS0037 OTW0037

Gold und Silber lieb ich sehr

Vom Berg zur Münze - Ausstellung im Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank

Utl.: Vom Berg zur Münze - Ausstellung im Geldmuseum der
Oesterreichischen Nationalbank =

Wien (OTS) - Der Faszination der beiden Edelmetalle Gold und
Silber ist die Menschheit schon seit rund 7.000 Jahren erlegen. Mehr
als zwei Jahrtausende hindurch wurde auch der Geldverkehr von diesen
beiden Metallen beherrscht, wobei Silbermünzen zahlenmäßig
dominierten. Die neue Ausstellung im Geldmuseum der Oesterreichischen
Nationalbank (OeNB) entführt ihre Besucherinnen und Besucher auf eine
Reise durch die Jahrhunderte auf den Spuren von Gold und Silber. Sie
zeigt den Weg, den die beiden Metalle vom Berg zur Münze zurücklegen.
Einige Bereiche von Bergbau und Münztechnik veränderten sich in den
letzten fünf Jahrhunderten durch die fortschreitende Technisierung
zum Teil drastisch, andere haben sich hingegen kaum gewandelt. Bis
heute werden keine Kosten und Mühen gescheut, um an die wertvollen
Edelmetalle zu gelangen.

"Gold übt seit Jahrtausenden einen magischen Reiz auf die
Menschheit aus. Ob als Schmuck oder Münze - Gold zieht die Menschen
in seinen Bann. Ich freue mich, dass wir mit dieser Ausstellung den
Weg des Goldes vom Bergwerk bis zur Münze zeigen können", so
OeNB-Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny anlässlich der
Ausstellungseröffnung.

Edle Metalle "Made in Austria"
Vor rund 500 Jahren gehörten die Gold- und Silberbergwerke im Gebiet
des heutigen Österreich zu den wichtigsten Edelmetalllieferanten der
Welt, ehe sie von der Konkurrenz aus Übersee abgelöst wurden. So galt
das Silberbergwerk von Schwaz in Tirol, das um 1500 n. Chr. zeitweise
85 % der Weltproduktion abdeckte, als "Mutter aller Bergwerke".
Unweit davon entstand auch die innovative Münzstätte Hall, die mit
dem Guldiner die erste Großsilbermünze der Geschichte produzierte und
wo auch erstmals erfolgreich Prägemaschinen zum Einsatz kamen. Seit
der Antike ebenso gefragt wie sagenumwoben war das "Tauerngold" und
noch heute werden in den Hohen Tauern große Vorkommen des gelben
Metalls vermutet.

Wissenswertes zur Münzproduktion
Ein Gutteil der gewonnen Edelmetalle floss früher in die
Münzproduktion. Moderne Umlaufmünzen bestehen allerdings nur noch aus
unedlen Legierungen. Bei Sammlern und Anlegern sind Sonder- und
Anlagemünzen aus Gold und Silber, aber auch aus anderen Edelmetallen
wie Platin, Palladium u.a.m. äußerst gefragt.
Bis aus einem Stück Erz eine Münze wird, sind eine Vielzahl von
Arbeitsschritten, eine ausgeklügelte Technik und jede Menge Know-how
notwendig. Knapp 200 ausgewählte Exponate aus den Sammlungen der
OeNB, der Münze Österreich, der ÖGUSSA sowie des Kunsthistorischen
Museums, des Naturhistorischen Museums und von privaten Leihgebern
zeigen die enge Verbindung von Bergbau und Münzwesen im Wandel der
Zeit.

Ausstellungsdauer:
6. Mai 2014 bis 31. Jänner 2015

Öffnungszeiten des Geldmuseums:
Dienstag und Mittwoch von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Samstag bis Montag, an Feiertagen sowie am 24.12. und 31.12.
geschlossen

Eintritt frei, Workshops und Führungen kostenlos

Adresse:
Oesterreichische Nationalbank, Geldmuseum, Otto-Wagner-Platz 3, 1090
Wien

Weitere Informationen bzw. Fotos unter www.geldmuseum.at bzw.
geldmuseum@oenb.at, Tel: (+43-1) 404 20-9222.

Fotos zur Sonderausstellung finden Sie unter
http://oenb.at/Presse/Fotos/Themenfotos.html

Rückfragehinweis:
Mag. Armine Wehdorn
Kuratorin des Geldmuseums
Tel.: +43-1-40420-9210
geldmuseum@oenb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ONB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel