• 03.05.2014, 15:30:31
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ÖSTERREICH: Kurz mahnt Russland - "Russland gefordert, Einfluss auf Milizen einzusetzen. Das ist bislang leider nicht passiert."

Außenminister im ÖSTERREICH-Interview über Ministerkonferenz: "Keine Wunder erwarten. Situation in Ostukraine ist dramatisch."

Utl.: Außenminister im ÖSTERREICH-Interview über Ministerkonferenz:
"Keine Wunder erwarten. Situation in Ostukraine ist
dramatisch." =

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntagsausgabe der Tageszeitung
ÖSTERREICH richtet Außenminister Sebastian Kurz mahnende Worte an
Russland. Kurz: "Russland ist gefordert, seinen Einfluss auf und
seine Verantwortung für die Milizen in der Ukraine einzusetzen. Das
ist bislang leider nicht passiert."

Über die Rolle der EU sagt Kurz: "Die EU hat einen
Stufenaktionsplan. Derzeit haben wir Stufe zwei."

Am Dienstag ist Kurz Gastgeber der Europarats-Ministerkonferenz,
bei der sowohl der russische als auch der ukrainische Außenminister
anwesend sein werden. Kurz über die Bedeutung dieser Konferenz:
"Natürlich wird die Krise in der Ukraine im Mittelpunkt der Gespräche
stehen ... Ich halte diese Konferenz auch deswegen für wichtig, weil
es entscheidend ist, den Gesprächskanal zu Russland offen zu halten.
Hier werden alle an einem Tisch sitzen. Trotzdem sollte man sich
keine Wunder erwarten. Die Situation in der Ostukraine ist
dramatisch."

Auf die Frage, ob das Risiko eines Scheiterns dieser Konferenz
groß sei, sagt Kurz: "Jeder Versuch etwas zu unternehmen ist besser
als verpasste Chancen."

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