- 02.05.2014, 11:28:26
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Mindestlohn - Stronach/Franz: Am Arbeitsmarkt ist kein Platz für Sozialromantik
Löhne dürfen nicht zum Spielball demagogischer Entscheidungen werden
Utl.: Löhne dürfen nicht zum Spielball demagogischer Entscheidungen
werden =
Wien (OTS) - "Der Mindestlohn ist ökonomischer Unsinn und Populismus
pur. Das müsste angesichts der aktuellen Arbeitsmarktzahlen - die
Arbeitslosigkeit ist im Vergleich um Vormonat um 10,5 Prozent
angestiegen - spätestens jetzt auch jedem Sozialromantiker klar
sein", kommentiert Team Stronach Generalsekretär Dr. Marcus Franz die
von den Grünen getätigten Forderungen. "Österreich hat mit seinen
branchenspezifischen Kollektivverträgen ein sehr gutes System, das ja
bereits einen Mindestlohn für jede Branche vorgibt. Aber man kann
nicht beides haben", so Franz.
Der Mindestlohn bringe Standortnachteile und habe einen negativen
Einfluss auf die Wirtschaft, warnt Franz und verweist auf eine
gemeinsame Schrift von 120 namhaften deutschen Wirtschafsprofessoren,
die den Mindestlohn als ungeeignete Maßnahme diagnostizieren: "Der
Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze." England, das vor einiger Zeit
einen Mindestlohn eingeführt hat, "ist gerade dabei diesen Weg wieder
zu verlassen", gibt Franz zu Bedenken.
Das Team Stronach steht für eine faire und standortsichernde
Wirtschaftspolitik. In diesem Sinne sollte man die Kollektivverträge
"ausbauen, um die 2 Prozent der Menschen, die derzeit nicht abgedeckt
sind, zu erfassen, und generell evaluieren, statt wie die Grünen
sozialromantische und wirtschaftsschädigende Maßnahmen zu fordern",
betont Franz.
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