FP-Guggenbichler: Grüne spielen bei dubiosem Grundstück-Deal willfährige Handlanger der SPÖ

Früher sammelten sie Unterschriften gegen das Verscherbeln des Semmelweis-Areals, heute treten sie beherzt dafür ein

Wien (OTS/fpd) - So medienwirksam hatten Grün-Mandatare, darunter auch die Gemeinderäte Christoph Chorherr und Alexander Van der Bellen, vor vier Jahren noch 2.500 Unterschriften präsentiert: Das Semmelweis-Areal müsse unter allen Umständen für die Wienerinnen und Wiener erhalten bleiben. "Dann, an den Futtertrögen der Macht angelangt, kam die große Kehrtwende", ärgert sich Währings FPÖ-Obmann LAbg. Udo Guggenbichler. Viel zu günstig, nämlich zum den Spott-Preis von weniger als 600 Euro pro Quadratmeter, wurde dieses Filet-Stück des städtischen Grundstückbesitzes verkauft - einerseits an den fest in roter Hand befindlichen Bauträger at.home, um 49 Luxus-Wohnungen für Wiens Super-Reiche zu errichten, andererseits an ein anderes Unternehmen, um dort eine Elite-Musikschule zu führen. Guggenbichler:
"Trotz 40.000 Euro jährlicher Gebühr pro Nase ist das bei den derzeit, laut Medienberichten, 39 Schülern wirtschaftlich überhaupt nicht möglich. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt."

Insgesamt, so Guggenbichler, sei dieser Grundstück-Deal von den Sozialisten unter tatkräftiger Mithilfe der Grünen offenbar völlig überstürzt und auch unter Ausschluss der betroffenen Bürger durchgezogen worden: "Da wurde bei der Planung sogar auf die Zufahrt zu den Nobel-Residenzen vergessen. Und wenn wir nicht rechtzeitig Alarm geschlagen hätten, dann wäre nachträglich sogar der Hockepark diesem Fehler zum Opfer gefallen." Guggenbichlers Fazit: "Die Grünen legen in ihren Meinungen eine schockierende Flexibilität an den Tag. Laufend den sozialen Wohnbau zu beschwören aber gleichzeitig städtische Grundstücke in Bestlage zum Schleuderpreis an einen roten Bauträger und den Betreiber einer Nobel-Musikschule zu verscherbeln, der, laut Nachrichtenmagazin Profil, nicht nur in Wien mit einem Projekt Probleme hat, das ist an Doppelbödigkeit kaum zu überbieten. Sie sollten sich schämen!" (Schluss)

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