VP-Neuhuber ad Immobiliendeals: Intransparenz zu Lasten der Steuerzahler

Wien (OTS) - "Im Februar 2014 wurde seitens des Bürgermeisters ein neues Immobilienmanagement präsentiert, das für einen besseren Ablauf und Koordination in diesem Bereich sorgen sollte. Das klingt zwar in der Theorie recht toll. Doch die gelebte Praxis sieht ganz anders aus", so LAbg. Alexander Neuhuber in der Aktuellen Stunde des Wiener Landtags.

"Bei der Stadtregierung herrscht ein stringentes Verhalten. Abzulesen bei der Hohe Warte, beim Semmelweis Areal, bei Viertel Zwei oder der Krieau. Es gibt keine Ausschreibung und lediglich ein Sachverständigengutachten. Am Ende ist dieser intransparente Vorgang stets zum Nachteil für die Stadt Wien und im Endeffekt für den Steuerzahler", so Neuhuber weiter.

"Es kann nicht sein, dass zum Beispiel ein ganzes Stadtviertel verkauft wird, ohne dass der Gemeinderat vom Verkaufspreis Kenntnis erlangt bzw. die nötige Kontrolle ausüben kann. Warum gibt es keine Ausschreibungen? Warum sind diese Vorgänge derart intransparent? Diese Fragen konnte uns noch nie jemand beantworten. Wir sagen Ja zu PPP-Modellen, aber als gleichwertiger Partner. Die Wienerinnen und Wiener dürfen am Ende nicht die Zeche zahlen", so Neuhuber abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001