- 29.04.2014, 16:59:31
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FP-Lasar/Ebinger wollen Life Ball-Subvention sinnvoller verwenden
Starthilfe für neue Veranstaltungen
Utl.: Starthilfe für neue Veranstaltungen =
Wien (OTS/fpd) - "Die FPÖ hat heute gegen die Subvention für den Life
Ball gestimmt, weil eine bestens funktionierende und sowieso schon
intensiv geförderte Veranstaltung nicht noch 800.000 Euro zusätzlich
überwiesen bekommen muss", erklären FPÖ-Stadtrat David Lasar und
FPÖ-Gemeinderat LAbg. Mag. Gerald Ebinger. Die Mittel sollen in
ähnliche Initiativen fließen, die noch nicht über Rang und Namen des
Life-Balls verfügen.
Die Freiheitlichen haben gegen den Life Ball an sich
selbstverständlich nichts einzuwenden und sind auch über dessen
Werbewert für Wien und Österreich im Klaren. Man darf darüber jedoch
nicht vergessen, dass die Veranstaltung mit der kostenlosen
Zurverfügungstellung des Wiener Rathauses samt Wasser, Strom,
Überstunden zahlreicher Bediensteter quasi über millionenschwere
Sach- und Personenspenden verfügen kann, von den
Blaulichtorganisationen ganz zu schweigen.
Zudem sollten SPÖ, ÖVP und Grüne die Leitlinien des Magistrats für
die Gewährung von Subventionen auch in diesem Fall nicht aus den
Augen verlieren. Darin heißt es unter anderem, dass eine Förderung
nur dann erfolgen darf, wenn das Vorhaben ohne sie nicht oder nicht
zur Gänze in Angriff genommen oder durchgeführt werden kann. "Da der
Life Ball 2013 aber einen Reingewinn von über 2,4 Mio. Euro erzielt
hat, kommt er auch ohne die zusätzlichen 800.000 Euro aus dem Wiener
Steuertopf bestens zurecht", betonen Lasar und Ebinger und fordern
eine entsprechende Umschichtung der Mittel. (Schluss)otni
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