• 29.04.2014, 16:57:28
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VP-Leeb: VBW: Wollen sie nicht oder können sie nicht?

Wien (OTS) - "Die ÖVP Wien fordert seit Jahren eine Zielvereinbarung
für die VBW, in der Einsparungspotentiale, Wirtschaftlichkeit und
Aufgaben festgeschrieben werden. Trotz wiederholter Kritik unter
anderem seitens Kontrollamt und Rechnungshof, gibt man sich weiterhin
uneinsichtig", so ÖVP Wien Kultursprecherin Gemeinderätin Isabella
Leeb in der Debatte zur Dringlichen Anfrage zum Thema VBW.

"Wenn jetzt die Vereinigten Bühnen Wien ein Reformkonzept auf den
Tisch legen sollen, dann ist es dafür um Jahre zu spät. Dies hätte
man schon zu Zeiten erstellen sollen, als noch Rücklagen vorhanden
waren, auf die man damals zurückgreifen musste. Der Zustand der
Vereinigten Bühnen Wien ist nur ein sehr teures Symptom einer
Krankheit, die diese Rot-Grüne Stadtregierung vorweist: Die
Verschleppungs-, Nichtentscheidungs- und Schönredengrippe. Die
Stadtregierung hat seit Jahren kein kulturpolitisches Konzept. Es
gibt keine fundamentale Analyse, keine Absichtserklärungen, keine
Entscheidungen und auch absolut keinen Willen daran etwas zu ändern",
so Leeb weiter.

Im Regierungsübereinkommen zum Thema VBW ist unter anderem zu lesen:
"Mittelfristig sollen Einsparungs- und Synergiepotenziale, auch durch
angepasste Bespielungskonzepte, in allen Bereichen genutzt werden.
Angestrebt wird eine schrittweise Kostenreduktion"

"Wir schreiben nun das Jahr 4 nach Unterfertigung dieses
Regierungsübereinkommens! Wo stehen wir hier und heute, was davon
wurde umgesetzt? Wie peinlich ist die Performance, die sie zum
Kulturstandort Wien abliefern! Wollen Sie nicht oder können sie
nicht? Beides ist keine Empfehlung für die Zukunft", so Leeb
abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

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