• 29.04.2014, 13:47:34
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NÖ ArbeitnehmerInnenparlament: AK-Leistungen, Wahlkampf und Mindestlohn

Sachliche Debatte bei laufender Sitzung

Utl.: Sachliche Debatte bei laufender Sitzung =

Wien (OTS/AKNÖ) - Bei der laufenden Sitzung des
niederösterreichischen ArbeitnehmerInnenparlaments stehen die
Leistungen der AKNÖ, der Wahlkampf und das Thema Mindestlohn im
Mittelpunkt der bisherigen Wortmeldungen.

Zufrieden präsentiert AKNÖ-Präsident Markus Wieser die
Leistungsbilanz der AKNÖ bei der laufenden Sitzung des
ArbeitnehmerInnenparlaments, der letzten vor der im Mai beginnenden
AK-Wahl. So habe man allein im vergangenen Jahr 64 Millionen Euro an
Nachzahlungen für ArbeitnehmerInnen nach Konflikten am Arbeitsplatz
erstritten. In den Bereichen Konsumentenschutz und
Arbeitsmarktpolitik weite die AKNÖ ihre Tätigkeiten heuer aus. "Das
alles spiegelt sich im hohen Vertrauen wieder, das die AKNÖ auch bei
den jüngsten Umfragen hat. Wir sind die Einrichtung, der die Menschen
im Land am meisten vertrauen."

Als dringendes interessenpolitisches Anliegen nennt Wieser den Kampf
gegen die sinkenden Reallöhne: "Wir unterstützen als AKNÖ natürlich
alle Gewerkschaften, die für einen Mindestlohn von 1.500 Euro kämpfen
und treten gemeinsam dafür ein, dass der Eingangssteuersatz drastisch
gesenkt wird."

Kammerrat Stefan Taibl von der AUGE/UG sieht das AKNÖ-Engagement für
den Mindestlohn kritisch. Man solle sich nicht nur für einen
Mindestlohn in den Kollektivverträgen einsetzen sondern für einen
gesetzlichen Mindestlohn: "Jeder, der keinem Kollektivvertrag
unterliegt, ist auch Kammermitglied und zahlt Umlage. Auch diese
Menschen zu vertreten, ist Aufgabe der Arbeiterkammer. Wenn wir es
nicht schaffen, für sie einen gesetzlichen Mindestlohn von 1.500 zu
erreichen, schaden wir den niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen."

AKNÖ-Vizepräsident Franz Hemm machte den Wahlkampf zum Thema. Es gebe
derzeit viel Wahlkampfgetöse, von allen Fraktionen: "Wo Wahlkampf
ist, gibt es Blitz, Hagel und Donner". Er sei optimistisch, dass das
eine konstruktive Zusammenarbeit nach der Wahl nicht behindere:
"Vorbild für die Arbeiterkammer kann das Modell auf Landesebene sein.
Dort,wo Schwarz und Rot harmonisch zusammenarbeiten, kann einiges
gelingen. Ich hoffe, dass wir wieder dorthin kommen."

Zur Debatte rund um die Freiwilligen-Arbeit in Niederösterreich
verwiesen sowohl Präsident Wieser als auch Vizepräsident Hemm auf die
langjährgen Forderungen der KammerrätInnen im
ArbeitnehmerInnenparlament zur besseren arbeitsrechtlichen
Absicherung dieser engagierten Menschen.

Wir werden weiter aus der laufenden Sitzung berichten.

Rückfragehinweis, AKNÖ-Öffentlichkeitsarbeit
Christoph Baumgarten
01/58883 - 1244
Aktuelle Informationen finden Sie auch auf
noe.arbeiterkammer.at/presse

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