• 29.04.2014, 12:21:48
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30.4. 2014 - Internationaler Tag gegen Lärm - GRAFIK

Rund eine halbe Million Menschen in Österreich arbeitet an einem Lärmarbeitsplatz

Utl.: Rund eine halbe Million Menschen in Österreich arbeitet
an einem Lärmarbeitsplatz =

Wien (OTS) - Am morgigen Tag gegen Lärm ist es für die AUVA ein
wichtiges Anliegen, auf die schädlichen Folgen von Lärm aufmerksam zu
machen und aufzuklären, wie Lärm vermieden werden kann.
Lärmschwerhörigkeit zählt in Österreich zu den häufigsten
Berufskrankheiten. Jährlich werden etwa 700 Berufskrankheiten wegen
einer durch Lärm verursachten Schwerhörigkeit von der AUVA anerkannt.

Erfreulicherweise konnten in den letzten Jahren rückläufige
Tendenzen festgestellt werden.

Die versicherten Betriebe werden von den Fachleuten der AUVA
umfassend und kostenlos betreut. "Die AUVA führt jährlich
Lärmmessungen an über 30.000 Arbeitsplätzen durch und untersucht die
Gehörleistung von rund 33.000 lärmexponierten Arbeitnehmern. Darüber
hinaus helfen die Lärmsachverständigen der AUVA, konkrete
Lärmminderungsmaßnahmen für jede betriebliche Problemstellung zu
erarbeiten", so Dr. Wilhelm Wahler, Lärmexperte der AUVA.

Lärm unterschätzt

Auch wenn Lärm nicht unbedingt schädigend, sondern "nur"
belästigend wirkt, kann er Folgeschäden nach sich ziehen, etwa
Schlafstörungen oder Unruhezustände.

Die meisten Menschen empfinden Lärm ab 55 dB (Dezibel) als
Belastung.

Ab 85 dB ist das Gehör akut gefährdet, bei Einwirkung über einen
längeren Zeitraum ist mit Schwerhörigkeit zu rechnen.

Schwerhörigkeit führt leider oft auch zur sozialen Isolation, da
die betroffenen Personen in einer lärmerfüllten Umgebung
(beispielsweise Familienfeiern, Stammtisch) Gesprächen nicht mehr
folgen können und sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen
und vereinsamen. Diese Auswirkung ist nachhaltig, weil
Lärmschwerhörigkeit nicht heilbar ist.

Lösungen für laute Arbeitsplätze

Für die AUVA ist die Vermeidung von Lärm bei der Arbeit das
zentrale Anliegen.

Neben der Lärmmessung können mittels modernster Geräte und
Analysemethoden sogenannte Lärmkarten erstellt werden. Diese kommen
vor allem vor dem Aufstellen neuer Maschinen oder in der
Planungsphase von Betrieben zum Einsatz. Darüber hinaus können mit
einer akustischen Kamera bereits bestehende Lärmquellen sichtbar
gemacht werden. So können schalldämpfende Elemente wie
Schallschutzwände exakt geplant werden. Wo technische Maßnahmen nicht
möglich sind, ist das Tragen von persönlichem Gehörschutz unbedingt
notwendig.

Bei Fragen zur Lärmbelastung am Arbeitsplatz oder in
Ausbildungsstätten steht Ihnen das AUVA-Lärmtelefon unter der Nummer
+43 1 331 11- 450 während der Bürozeiten zur Verfügung.
Wenn eine persönliche Beratung im Betrieb gewünscht wird, wenden Sie
sich bitte an das Lärmtelefon oder an [email protected].

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen
Selbständige sowie 1,5 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalgrafik-Service sowie im OTS-Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

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