- 29.04.2014, 10:00:22
- /
- OTS0066 OTW0066
Allianz Global Investors-Umfrage: Institutionelle Anleger planen weltweit Umschichtungen in Aktien und alternative Investments
Wien (OTS) -
- 30 Prozent planen Erhöhung der Aktienquote, 18 Prozent möchten
bei Immobilien aufstocken
- 57 Prozent fürchten Zinsrisiken, Angst vor Extremrisiken sinkt
- Zwei Drittel rechnen mit EZB-Leitzinserhöhung erst nach 2016
"Der Appetit für risikotragende Anlageklassen ist bei Investoren
gestiegen: In Zeiten niedriger Zinsen ist es für institutionelle
Investoren wichtig, dass sie ihre Portfolios in Richtung
Risiko-Assets umschichten - und es ist ermutigend, dass diese
Umschichtungen bereits geplant sind", kommentiert Elizabeth Corley,
Chief Executive Officer von Allianz Global Investors, die Ergebnisse
der aktuellen RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors.
Umschichtungen in Aktien von Industrie- und Schwellenländern
geplant
Auf der Suche nach höheren Renditen planen institutionelle Anleger
weltweit Umschichtungen in ihren Portfolios. Laut der jüngsten
globalen RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors setzen sie
dabei verstärkt auf Aktien und alternative Investments, im Gegenzug
soll der Anteil von Staatsanleihen aus Industrieländern sinken. Rund
30 Prozent der befragten Investoren wollen den Anteil internationaler
Aktien in ihren Portfolios auf 12-Monatssicht erhöhen, nur 6 Prozent
wollen den Anteil reduzieren. Aktien aus Schwellenländern stehen
ebenfalls auf der Kaufliste von 25 Prozent der Umfrageteilnehmer, nur
8 Prozent wollen den Anteil dieser Anlageklasse reduzieren. Eine
tiefer gehende Betrachtung zeigt, dass selbst Anleger, die ihre
Allokation im Rentenbereich nicht verringern wollen, Zukäufe bei
internationalen oder Schwellenländeraktien planen.
Immobilien als attraktivstes alternatives Investment
Auch die Allokation in alternative Anlageklassen dürfte auf
12-Monatssicht steigen. 62 Prozent der Befragten sind der Auffassung,
dass alternative Anlageklassen dazu geeignet sind, Renten- und/oder
Aktienanlagen in einem diversifizierten Portfolio zu substituieren.
Rund die Hälfte der Befragten meint, dass alternative Investments
Anlegern dabei helfen, sich von der allgemeinen Marktvolatilität zu
entkoppeln. 18 Prozent der Befragten gaben an, Investitionen in
Immobilien erhöhen zu wollen, 15 Prozent planen eine Erhöhung ihres
Engagements in Private Equity-Investments, 14 Prozent in Hedgefonds.
Extremrisiken weniger im Fokus, Anleihen bereiten die größten
Sorgen
Die größten Sorgen bereiten Anlegern Anleihen: Mehr als die Hälfte
der Befragten (57 Prozent) sieht die Wertentwicklung des eigenen
Portfolios auf 12-Monatssicht stark oder beträchtlich von Zinsrisiken
bedroht. Nicht überraschend ist daher, dass mit 65 Prozent der
Befragten ein Durations-Management als häufigste
Risikomanagementstrategie genannt wurde, vor Diversifikation (59
Prozent) und dynamischer Asset Allokation (55 Prozent). Tail- bzw.
Extremrisiken, die in der letzten RiskMonitor-Umfrage die meisten
Anleger verunsicherten, sind dagegen in der Wahrnehmung der Anleger
weniger wichtig geworden und auf den vierten Rang gefallen: 31
Prozent sehen dieses Risiko als stark bzw. beträchtlich an.
EZB-Leitzins-Erhöhung erst nach 2016 erwartet
Die Befragten in Europa gehen nicht davon aus, dass die
Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bald wieder auf den
langfristigen Durchschnitt anhebt, fast zwei Drittel der Befragten
rechnen damit erst nach 2016. Stefan Hofrichter, Chefvolkswirt von
Allianz Global Investors, kommentiert: "Auch wenn die Inflationsrate
niedrig bleiben dürfte - wir erwarten nur einen schrittweisen Anstieg
über die kommenden zwei Jahre auf knapp 2 Prozent per Ende 2016 - ist
derzeit nicht mit einer Zinsänderung zu rechnen, sodass es weiterhin
sinnvoll ist, risikotragende Assetklassen überzugewichten."
Zum Allianz Global Investors RiskMonitor
Mit der globalen RiskMonitor-Umfrage ermittelt Allianz Global
Investors halbjährlich, wie Entscheidungsträger von institutionellen
Investoren Marktrisiken wahrnehmen und wie sich deren
Risikowahrnehmung im Anlageverhalten widerspiegelt. Die Daten der
aktuellen Ausgabe wurden im ersten Quartal 2014 von Institutional
Investor Research erhoben. Insgesamt haben an der Umfrage mehr als
400 Personen aus 51 Ländern teilgenommen, die insgesamt ein Vermögen
von rund 20 Billionen US-Dollar verwalten.
Downloads im Internet unter
https://www.allianz.at
- Foto: Elizabeth Corley ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF
- Studie als PDF
Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen
Vorbehalten.
Bei der vorliegenden Pressemitteilung handelt es sich um eine
Marketingmitteilung. Die vorliegende Marketingmitteilung stellt keine
Anlageanalyse, Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere
ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von
Investmentfondsanteilen.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern
oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen
mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden
sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher
wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.
Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich
Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage
und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel
durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten,
Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -
tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von
Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte
(z.B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse
sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere
hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss
haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit
und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten
Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst
werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US
Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Die
Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu
aktualisieren.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AEV






