• 28.04.2014, 11:06:53
  • /
  • OTS0088 OTW0088

AUVA-Arbeitsunfallstatistik: Langjähriger Trend nach unten setzt sich fort

Wien (OTS) - Im vergangenen Jahr 2013 gab es mit insgesamt 93.877
Unfällen am Arbeitsplatz 2.363 Arbeitsunfälle weniger als im Jahr
zuvor. Das geht aus der aktuellen Statistik der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt hervor. "Damit ist der langjährige Trend
bestätigt", sagt die Obfrau der AUVA, KommR Renate Römer. "In den
vergangenen Jahren ist die Zahl der Arbeitsunfälle stetig gesunken."

Bei der AUVA sind auch Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr,
Schüler und Studenten versichert. 51.424 Unfälle ereigneten sich in
dieser Versichertengruppe.

Die gesetzliche Unfallversicherung versichert auch Unfälle auf dem
Weg von und zur Arbeit, zum Kindergarten und zur Schule bzw.
Universität. Insgesamt wurden im Jahr 2013 von der AUVA 159.317
Arbeits- und Ausbildungsunfälle und 1.327 Berufskrankheiten
anerkannt.

"Verlust der Kontrolle" als häufigste Ursache

Durch Kontrollverlust werden Unfälle am häufigsten verursacht. Mit
32.410 Unfällen bleibt die Zahl relativ konstant. Verloren wird die
Kontrolle hauptsächlich über handgeführtes Werkzeug, über Maschinen
oder auch über Tiere. Die am meisten betroffenen Wirtschaftsklassen
sind in der Produktion zu finden, gefolgt von Bauwesen und Handel.

Wie schon im vergangenen Jahr führt Kärnten die Statistik mit 41
Unfällen auf 1.000 Arbeitnehmer an, Schlusslicht bildet Wien mit 19
Unfällen auf 1.000 Arbeitnehmer.

Dienstleistung für die Medien

Sollten Sie für Ihr Medium detaillierte Auswertungen, etwa zu
Bundesland, Unfallursache oder Wirtschaftsklasse wünschen, wenden Sie
sich bitte direkt an die Statistikabteilung der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt: Mag. Beate Mayer, [email protected],
01/33 111 343.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen
Selbständige sowie 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler und
Studierende. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der
Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der
AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren
Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle
Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel