• 25.04.2014, 11:23:26
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Mitterlehner: BIG-Investitionen fördern Konjunktur, sichern Arbeitsplätze und stärken Universitäten

Investitionen der Bundesimmobiliengesellschaft sichern mehr als 11.700 Arbeitsplätze pro Jahr - Neues Sonderbauprogramm bringt 200 Millionen für Uni-Bauten - ARE-Struktur hat sich bewährt

Pressekonferenz mit BM Reinhold Mitterleher

Utl.: Investitionen der Bundesimmobiliengesellschaft sichern mehr
als 11.700 Arbeitsplätze pro Jahr - Neues Sonderbauprogramm
bringt 200 Millionen für Uni-Bauten - ARE-Struktur hat sich
bewährt =

Wien (OTS/BMWFW) - "Konjunktur fördern, Arbeitsplätze sichern,
Universitäten stärken" - unter diesem Motto präsentierte
Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am
Freitag gemeinsam mit den BIG-Geschäftsführern Hans-Peter Weiss und
Wolfgang Gleissner aktuelle Zahlen und neue Projekte der
Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). "Die Investitionen der BIG
unterstützen die heimische Bauwirtschaft und sichern im langfristigen
Vergleich mehr als 11.700 Arbeitsplätze pro Jahr. Zusätzlich zu den
laufenden Projekten verbessern wir in den nächsten Jahren die
Infrastruktur an unseren Universitäten mit einem 200 Millionen Euro
umfassenden Sonderbauprogramm", sagte Mitterlehner. "Damit können wir
wichtige Sanierungsprojekte angehen und den Lehrenden und
Studierenden eine angemessene Infrastruktur bieten. Die Verbindung
von Wissenschaft und Wirtschaft in einem Ressort hat dieses Projekt
gefördert und erleichtert", so Mitterlehner.

"Insgesamt hat die BIG im Vorjahr 721,1 Millionen Euro in Bauprojekte
investiert, was einem Plus von 15 Prozent entspricht", sagt Wolfgang
Gleissner, Geschäftsführer der BIG. Davon wurden 563,1 Millionen Euro
in Neubauten und Generalsanierungen investiert. So wurde die neue
Wirtschaftsuniversität Wien - das größte Bauvorhaben der BIG seit
Bestehen - im Herbst erfolgreich abgeschlossen. Sowohl der Zeitplan,
als auch die budgetierten Kosten sind eingehalten worden. "In den
kommenden vier bis fünf Jahren plant bzw. realisiert die BIG 83
Neubauten oder Generalsanierungsprojekte mit einem
Investitionsvolumen von 1,32 Milliarden Euro", erwartet Mitterlehner
eine weitere positive Entwicklung mit entsprechenden
Konjunktureffekten. Das größte Projekt in Bau ist die Neuerrichtung
des MED Campus Graz, an zweiter Stelle folgt die Erweiterung und
Sanierung der HTL St. Pölten.

Neues Sonderbauprogramm bringt 200 Millionen für Uni-Bauten

Die rund 400 öffentlichen Universitätsgebäude sind ein zentraler
Bestandteil des BIG-Portfolios. Auf Initiative Mitterlehners wurde
vor kurzem ein neues Sonderbauprogramm beschlossen, womit in den
nächsten Jahren zusätzliche 200 Millionen Euro investiert werden
können. Entscheidend dafür ist die positive Entwicklung der
Bundesimmobiliengesellschaft, deren Jahresüberschuss im Jahr 2013 auf
rund 116,5 Millionen Euro (nach UGB) gesteigert werden konnte.
Grundlage des Sonderbauprogramms ist die finanzielle Bedeckung der
Maßnahmen - auf Basis einer Übernahme von mieterseitigen
Verbindlichkeiten der Universitäten - durch den Bund. Die
zusätzlichen Projekte werden zu 100 Prozent aus der
Gewinnausschüttung der BIG finanziert.

Als wichtiger Ansatzpunkt bei der Umsetzung dient der zwischen
Universitäten und Wissenschaftsministerium abgestimmte Bauleitplan,
wobei jene Projekte ausgewählt werden, bei denen eine Sanierung im
Fokus steht. "Zu diesen Projekten zählen etwa die thermische
Sanierung der TU Graz, die Sanierung des Chemiegebäudes in Innsbruck,
Bibliothekssanierungen an den Universitäten Graz und Wien oder die
Sanierung des Schwanzertraktes an der Universität für Angewandte
Kunst in Wien", erläuterte Mitterlehner.

Zusätzlich zum neuen Programm befinden sich schon jetzt zahlreiche
weitere Uni-Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 250
Millionen Euro in Umsetzung. Darunter sind der neue Med Campus Graz,
das Chemie-Hochhaus der TU Wien mit dem auf besondere
Energieeffizienz ausgerichteten Forschungsprojekt "Haus der Zukunft
plus", die BOKU Wien (Gregor Mendel-Haus und Justus von Liebig-Haus)
und Projekte an der Uni Innsbruck (Erweiterung und Sanierung der
Fakultäten für Architektur sowie Bauingenieurwesen). Weitere Projekte
mit einem Volumen von über 170 Millionen Euro sind in der
Planungsphase.

ARE Austrian Real Estate auf Kurs, neue Struktur hat sich
bewährt

Aktuell ist die BIG Eigentümer von rund 2.800 Liegenschaften. Davon
befinden sich 643 Liegenschaften im Eigentum der Tochtergesellschaft
ARE Austrian Real Estate, in der die Büroimmobilien und
Entwicklungsliegenschaften gebündelt sind. "Die neue Struktur hat
sich positiv bewährt. Mit der ARE setzen wir verstärkt auf die aktive
Bewirtschaftung des Immobilienvermögens anstatt es nur zu verwalten.
Damit können wir zusätzliche Einnahmen erzielen, wodurch die Erlöse
des BIG Konzerns weiter gesteigert werden können", zieht Mitterlehner
eine positive Bilanz der seit 1. Jänner 2013 operativ auf dem
Immobilienmarkt tätigen ARE. Aktuell umfasst das ARE-Portfolio Büro-,
Gewerbe- und Entwicklungsliegenschaften mit einer Mietvertragsfläche
von 1,8 Millionen Quadratmetern. Der Verkehrswert beträgt rund 2,3
Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich 2013 von zuvor
34,75 Millionen Euro auf 41,5 Millionen Euro.

"In Zukunft soll der Anteil nicht-öffentlicher Mieter von derzeit
rund zehn Prozent kontinuierlich erhöht werden. Gleichzeitig bleibt
die ARE weiterhin ein verlässlicher Partner für Bundesnutzer und
erste Anlaufstelle für neue Projekte. Mit dem neuen
Sicherheitszentrum Innsbruck wird das mit Abstand größte Projekt der
ARE demnächst unterschrieben", sagte BIG-Geschäftsführer Weiss.

Weitere Zahlen, Daten, Fakten zur BIG

Mit durchschnittlich 847 Mitarbeitern, 7,1 Millionen Quadratmetern
Mietvertragsfläche und 21 Millionen Quadratmetern Grundstücksfläche
ist die BIG einer der größten Liegenschaftseigentümer Österreichs.
"Das Portfolio repräsentiert derzeit einen Verkehrswert von rund zehn
Milliarden Euro. Täglich bewegen sich mehr als 500.000 Personen in
öffentlich zugänglichen BIG-Gebäuden", betont Mitterlehner.

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