• 24.04.2014, 13:50:02
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Verantwortungsvoller Umgang mit der Sonne schützt vor weißem Hautkrebs

Aktinische Keratose

Wien (OTS) - Die Sonne auf der Haut zu spüren tut gut und fördert das
allgemeine Wohlbefinden. Durch ungenügenden Sonnenschutz kann der
Genuss der Sonne sich allerdings unangenehm und hautschädigend
auswirken. Die gefährlichen Folgen, die durch übermäßige, langjährige
Sonneneinstrahlung entstehen, wurden lange unterschätzt und der
Wunsch nach sonnengebräuntem Teint den Bedürfnissen der gesunden Haut
übergeordnet. Die Zahl der sonnenbedingten Hautkrebserkankungen
steigt an, vor allem bei der Generation 50 plus. In Bezug auf weißen
Hautkrebs gilt es, durch verantwortungsbewussten Umgang mit der
Sonne, Beobachtung der eigenen Haut sowie durch regelmäßige
Untersuchungen durch einen Facharzt für Dermatologie vorzubeugen.

Wenn die Wahrheit ans Licht kommt

Seit den 1970er Jahren häufen sich die Hautkrebserkrankungen, keine
andere Krebsart verzeichnet derartig hohe Zuwachsraten. Jüngste
Forschungsergebnisse zeigen, dass jeder dritte Patient in Österreich,
ab dem 30. Lebensjahr, der eine dermatologische Praxis aufsucht, von
aktinischer Keratose, einer frühen Form des weißen Hautkrebses,
betroffen ist 1). Weißer Hautkrebs ist eine chronische Schädigung der
obersten Hornhautschicht und entsteht durch langjährige intensive
Einwirkung von Sonnenlicht. Die schädliche UV-Strahlung löst
Sonnenbrände aus, die wiederum das Risiko an aktinischer Keratose und
in Folge an weißem Hautkrebs zu erkranken, begünstigen.
Ausschlaggebend sind hier nicht nur die akuten Sonnenbrände, sondern
die lange währende Sonneneinstrahlung. Daher steigt das Risiko, an
weißem Hautkrebs zu erkranken, mit zunehmendem Alter stetig an.

Betroffene Hautregionen und Risikogruppen

Meist tritt der weiße Hautkrebs an jenen Hautstellen auf, die der
Sonne verstärkt ausgesetzt sind. Diese Hautregionen sind Kopf und
Hals, Dekolleté, Arme und Handrücken, Stirn, Ohren und Lippen.
Neben dem höheren Alter sind Menschen mit einer hellen Pigmentierung
eher von weißem Hautkrebs betroffen. Personen, die aus beruflichen
Gründen viel Zeit im Freien verbringen, sind ebenfalls stärker
gefährdet, ebenso wie immunsupprimierte Patienten. Höhenlage und
Breitengrad in denen man sich aufhält, eine vermehrte
Sonnenexposition, schwere Sonnenbrände in der Kindheit sowie
genetische Störungen und Erkrankungen des Immunsystems sind
gleichermaßen Faktoren, die zu einem erhöhten Risiko an aktinischen
Keratosen und in weiterer Folge an weißem Hautkrebs zu erkranken
beitragen.

Erkennen und Vorbeugen

Weißer Hautkrebs kann unterschiedlich aussehen und in
verschiedenen Formen auftreten. Typisch sind raue Hautpartien, die
sich schuppig - ähnlich wie Sandpapier - anfühlen 2) und sich
deutlich durch eine braun-rötliche Färbung 3) von der restlichen Haut
unterscheiden. Krankhaften Hautveränderungen kann nur durch
geeigneten, an die Bedürfnisse des individuellen Hauttyps
angepassten, Sonnenschutz vorgebeugt werden. Die eigene Haut zu
beobachten und selbst durch Betrachten und Ertasten zu untersuchen,
ist äußerst wichtig. Eine regelmäßige Kontrolluntersuchung durch eine
Fachärztin bzw. einen Facharzt für Hautkrankheiten ist immanent
wichtig, um Veränderungen frühzeitig erkennen zu können.

Therapie, je früher, desto besser!

Eine unbehandelte aktinische Keratose kann in eine Form des weißen
Hautkrebses übergehen, deshalb sind die frühe Erkennung und die
rechtzeitige Behandlung besonders wichtig für eine
erfolgreiche Therapie. In Österreich ist eine neue topische, also
äußerliche, Therapie gegen eine mögliche Vorstufe des weißen
Hautkrebses erhältlich, die sich durch eine kurze Anwendungsdauer
auszeichnet. Über die verschiedenen Formen der Behandlung informiert
der Hautarzt.

Mehr Information zu aktinischer Keratose, weißem Hautkrebs sowie eine
Anleitung zum Haut-Selbst-Check unter:
www.weisser-hautkrebs.at

Eine Initiative von:
Leo Pharma Ges.m.b.H.

In Kooperation mit:
Österreichische Liga für Präventivmedizin, Österreichische Apothekerkammer,
AM PLUS

Über LEO Pharma

LEO Pharma unterstützt Patienten in mehr als 100 Ländern mit
medizinischen Lösungen. Gegründet im Jahr 1908 und vollständig im
Besitz der LEO Stiftung, hat sich LEO Pharma seit Jahrzehnten der
Forschung und Entwicklung von Produkten für Menschen verschrieben,
die an Hautkrankheiten leiden. LEO Pharma hat seinen Hauptsitz in
Dänemark und beschäftigt 4.800 Mitarbeiter weltweit. In Österreich
wurde die LEO Pharma Ges.m.b.H. mit Sitz in Wien im Jahr 1997
gegründet. Sie beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter.

LEO Pharma. We help people achieve healthy skin.

Die in dieser Presseinformation verwendeten Personen- und
Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in
einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide
Geschlechter bezogen.

1) Prillinger K, Korn A, Schuller E, Trautinger F. Prevalence of
actinic Keratosis among dermatologic outpatients in Austria,
abstracted accepted to the 21st EADV Congress Prague, Czech Republic
2012, abstract ID number PRA12-0678

2) Primary Care Dermatology Society. Actinic keratosis
http://www.pcds.org.uk/component/content/article/50-image-atlas-detai
led-articles/73-actinic-keratosis

3) Stockfleth E et al. Eur J Dermatol. 2008; 18:651-59

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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