• 23.04.2014, 13:08:09
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Küberl wird ORF-Stiftungsrat und betont Unabhängigkeit

Steirischer Caritasdirektor gegenüber "Kathpress": "Bin als Stiftungsrat nur dem ORF verpflichtet, sonst niemandem" - Bischöfe entsenden Familienverbands-Präsident Trendl in Publikumsrat

Utl.: Steirischer Caritasdirektor gegenüber "Kathpress": "Bin als
Stiftungsrat nur dem ORF verpflichtet, sonst niemandem" -
Bischöfe
entsenden Familienverbands-Präsident Trendl in Publikumsrat =

Wien, 23.04.14 (KAP) Der steirische Caritasdirektor und langjährige
Caritaspräsident Franz Küberl ist erwartungsgemäß am Mittwoch von
der Bundesregierung in den ORF-Stiftungsrat entsendet worden. In
einer ersten Reaktion gegenüber "Kathpress" hob Küberl seine
Unabhängigkeit hervor. "Ich bin als Stiftungsrat nur dem ORF
verpflichtet, sonst niemandem; keiner Partei und auch keiner
Regierung", so Küberl wörtlich. Das seien auch die Vorgaben gewesen,
unter denen er der Entsendung durch die Regierung zugestimmt habe.
Seine Aufgabe sei es, "daran mitzuwirken, dass der ORF unter
vernünftigen wirtschaftlichen und inhaltlichen Voraussetzungen
existieren kann".

Die entscheidende Herausforderung sei es, den ORF so aufzustellen,
dass er in Österreich "Marktführer, Meinungsführer und
Qualitätsführer bleibt, und das im TV-, Radio- und Online-Bereich",
betonte Küberl. Dazu brauche es exzellente Mitarbeiter und eine
entsprechende Infrastruktur.

Mit dem Religionsprogramm im ORF zeigte sich Küberl sehr zufrieden.
Es werde deutlich, dass Kirchen und Religionsgemeinschaften ein
wichtiger Teil des öffentlichen Lebens seien. Die derzeit vorhandene
Breite, Tiefe und Vielfalt an religiösen Sendungen müsse auch in
Zukunft erhalten bleiben, forderte Küberl.

Mit seiner Entsendung in den Stiftungsrat legt Küberl zugleich
seinen Sitz im ORF-Publikumsrat zurück. Als seinen Nachfolger hat
die Österreichische Bischofskonferenz Alfred Trendl, Präsident des
Katholischen Familienverbandes Österreich (KFÖ), nominiert. Das
bestätigte Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz,
gegenüber "Kathpress" am Mittwoch.

In einer ersten Reaktion gegenüber "Kathpress" würdigte Trendl das
Religionsprogramm des ORF; etwa die Sendungen "Feierabend" und
"Kreuz & Quer", die hervorragende Einschaltquoten hätten. Das zeige,
dass qualitätsvolle Sendungen vom Publikum durchaus angenommen
würden. Beeindruckend sei auch, dass jeden Sonntag 500.000 Menschen
den Radio-Gottesdienst mitverfolgen würden. Er hoffe sehr, dass es
deshalb gerade beim Religionsprogramm keine Kürzungen geben werde,
so Trendl.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) gpu/per/

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