• 18.04.2014, 10:04:44
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SPÖ-Lindenmayr: Weiterhin faire Öffi-Tarife in Wien - 365-Euro-Jahreskarte bleibt

Scheinheilige Kritik der Opposition - Abzocke in FPÖ-regierten Städten

Utl.: Scheinheilige Kritik der Opposition - Abzocke in FPÖ-regierten
Städten =

Wien (OTS) - "Dass man in Wien weiterhin um 1 Euro pro Tag mit den
Öffis fahren kann, ist weltweit einmalig", kommentiert
SP-Verkehrssprecher Siegi Lindenmayr die heute angekündigten
Tarifmaßnahmen der Wiener Linien. "Es ist nicht verwunderlich, dass
mittlerweile mehr als 600.000 Wienerinnen und Wiener mit einer
Jahreskarte der Wiener Linien unterwegs sind." Die Anpassung einiger
anderer Tarife, um die Qualität des öffentlichen Verkehrs in Wien
hochzuhalten, ist für Lindenmayr nachvollziehbar: "Die Qualität wird
laufend ausgebaut. Verdichtung der Intervalle auf vielen Linien vor
wenigen Monaten, neue Strecken für den 26er und die U2 Ende letzten
Jahres, ein nagelneuer U-Bahn-Zug gestern, demnächst kürzere
Wartezeiten auf der U6 - da muss man für eine moderate Anpassung
einiger Tarife Verständnis aufbringen."

Für den Großteil der Öffi-Fahrgäste ändert sich nichts=

Ein Großteil der Öffi-Fahrgäste ist von der angekündigten
Tarifanpassung gar nicht betroffen, da die Preise für die meist
genutzten Tickets der Wiener Linien unverändert bleiben. Bei der
Jahreskarte (365 Euro), der Senioren-Jahreskarte (224 Euro), dem
TOP-Jugendtickets (60 Euro) und dem Semestertickets (75 Euro/150
Euro) ändert sich nichts.

FPÖ-Jahreskarte um 420 Euro=

Die Kritik der Oppositionsparteien bezeichnet Siegi Lindenmayr als
verlogen: "Wie scheinheilig die gespielte Aufregung der Opposition
ist, wird klar, sobald man in ÖVP- oder FPÖ-regierte Städte blickt."
So kostet die Jahreskarte im ÖVP-regierten Graz 388 Euro, obwohl Graz
nicht einmal ein Sechstel der Einwohnerzahl Wiens und ein viel
kleineres Öffi-Netz hat. Richtig teuer wird es aber ganz besonders
dann, wenn die FPÖ mit PRADA-Tarifen regiert: Dann kostet die
Öffi-Jahreskarte selbst in einer Kleinstadt wie Klagenfurt ganze 420
Euro und somit gleich um 15 Prozent mehr als im 20 Mal
bevölkerungsreicheren Wien. Gerade Senioren, die in der
Bundeshauptstadt um lediglich 224 Euro ein riesiges Verkehrsnetz ein
Jahr lang nutzen können, werden von der FPÖ in Klagenfurt ebenfalls
mit 420 Euro abgezockt. "Herr Gudenus, tun Sie etwas gegen diese
FPÖ-Abzocke bevor sie mit dem Finger auf andere zeigen!", so
Lindenmayr abschließend.

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