SPÖ-Lindenmayr: Weiterhin faire Öffi-Tarife in Wien - 365-Euro-Jahreskarte bleibt

Scheinheilige Kritik der Opposition - Abzocke in FPÖ-regierten Städten

Wien (OTS) - "Dass man in Wien weiterhin um 1 Euro pro Tag mit den Öffis fahren kann, ist weltweit einmalig", kommentiert SP-Verkehrssprecher Siegi Lindenmayr die heute angekündigten Tarifmaßnahmen der Wiener Linien. "Es ist nicht verwunderlich, dass mittlerweile mehr als 600.000 Wienerinnen und Wiener mit einer Jahreskarte der Wiener Linien unterwegs sind." Die Anpassung einiger anderer Tarife, um die Qualität des öffentlichen Verkehrs in Wien hochzuhalten, ist für Lindenmayr nachvollziehbar: "Die Qualität wird laufend ausgebaut. Verdichtung der Intervalle auf vielen Linien vor wenigen Monaten, neue Strecken für den 26er und die U2 Ende letzten Jahres, ein nagelneuer U-Bahn-Zug gestern, demnächst kürzere Wartezeiten auf der U6 - da muss man für eine moderate Anpassung einiger Tarife Verständnis aufbringen."

Für den Großteil der Öffi-Fahrgäste ändert sich nichts=

Ein Großteil der Öffi-Fahrgäste ist von der angekündigten Tarifanpassung gar nicht betroffen, da die Preise für die meist genutzten Tickets der Wiener Linien unverändert bleiben. Bei der Jahreskarte (365 Euro), der Senioren-Jahreskarte (224 Euro), dem TOP-Jugendtickets (60 Euro) und dem Semestertickets (75 Euro/150 Euro) ändert sich nichts.

FPÖ-Jahreskarte um 420 Euro=

Die Kritik der Oppositionsparteien bezeichnet Siegi Lindenmayr als verlogen: "Wie scheinheilig die gespielte Aufregung der Opposition ist, wird klar, sobald man in ÖVP- oder FPÖ-regierte Städte blickt." So kostet die Jahreskarte im ÖVP-regierten Graz 388 Euro, obwohl Graz nicht einmal ein Sechstel der Einwohnerzahl Wiens und ein viel kleineres Öffi-Netz hat. Richtig teuer wird es aber ganz besonders dann, wenn die FPÖ mit PRADA-Tarifen regiert: Dann kostet die Öffi-Jahreskarte selbst in einer Kleinstadt wie Klagenfurt ganze 420 Euro und somit gleich um 15 Prozent mehr als im 20 Mal bevölkerungsreicheren Wien. Gerade Senioren, die in der Bundeshauptstadt um lediglich 224 Euro ein riesiges Verkehrsnetz ein Jahr lang nutzen können, werden von der FPÖ in Klagenfurt ebenfalls mit 420 Euro abgezockt. "Herr Gudenus, tun Sie etwas gegen diese FPÖ-Abzocke bevor sie mit dem Finger auf andere zeigen!", so Lindenmayr abschließend.

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