• 17.04.2014, 17:46:10
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Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Neue Fahrpreise ab 1. Juli 2014 Top-Jungendticket (Euro 60) von aktueller Tarifanpassung ausgenommen

Wien (OTS) - Mit 1. Juli 2014 wird im Verkehrsverbund Ost-Region
(VOR) eine moderate Anhebung der Ticketpreise vorgenommen. Die
Jahreskarten-Preise in den Außenzonen werden um durchschnittlich 2,8%
erhöht, Einzelfahrscheine kosten künftig Euro 2,20 statt heute Euro
2,10, auch die Preise für Wochen- und Monatskarten werden moderat
angehoben. Top-Jugendticket (Euro 60) und Jahreskarte für die
Kernzone 100 (Euro 365) sind von der aktuellen Tarifanpassung
ausgenommen, die mit 1. Juli für Einzelfahrscheine sowie Wochen- und
Monatskarten bzw. 1. August für Jahreskarten umgesetzt wird.

Über 40 Verkehrsbetriebe in Wien, Niederösterreich und dem
Burgenland erbringen als Partner im VOR ein hochwertiges und laufend
optimiertes Angebot an öffentlichen Verkehrsdienstleistungen. In
seinem 30-jährigen Bestehen konnte sich VOR mit nunmehr rund 979 Mio.
Fahrgästen pro Jahr zu einem auch im internationalen Vergleich
äußerst erfolgreichen Verkehrsverbund entwickeln. "Das gemeinsam mit
unseren Partnern laufend optimierte Angebot bei moderaten Preisen ist
der wesentliche Erfolgsfaktor im VOR", unterstreicht
VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn, MBA. Hohe Investitionen in die
Verkehrsinfrastruktur sowie das rollendes Material,
Angebotserweiterungen sowie Takt- Verdichtungen bedürfen aber auch
einer entsprechenden Finanzierung. "Einen Teil der Kosten müssen wir
an die Fahrgäste weitergeben, die mit dem Fahrkartenerwerb auch einen
Beitrag zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs leisten", so VOR
Geschäftsführer Mag. Wolfgang Schroll.

Bus, Bim und Bahn bleiben auch weiterhin im Vergleich zum privaten
PKW nicht nur die sicherste und umweltfreundlichste, sondern auch die
günstigste Wahl. "Wer seinen täglichen Arbeitsweg etwa von St. Pölten
nach Wien Westbahnhof bestreitet, wird dies künftig mit einer
entsprechenden VOR-Jahreskarte inkl. Wien bequem, sicher und
umweltfreundlich um 1.530 Euro unternehmen können - das ganze Jahr
über. "Dieselbe Person müsste allein für Diesel über 2.000 Euro
ausgeben, um die Strecke an 220 Arbeitstagen im Jahr zurückzulegen.
Dabei ist aber noch kein zusätzlicher Meter Fahrstrecke etwa für die
Parkplatzsuche eingerechnet", so Schroll (Berechnungsgrundlage ist
ein sparsamer PKW mit sechs Liter Dieselverbrauch pro 100 km und ein
Durchschnittspreis von Euro 1,35/Liter). In diesem Vergleich sind
auch Kosten wie Verschleißteile, KFZ-Steuer, Versicherung oder
Garagenmiete noch nicht eingerechnet.

Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Ostregion wird
auch in den nächsten Jahren durch optimierte Intervalle beim Bahn-
und Busverkehr und neue Fahrzeuge erhöht. Im Rahmen von
Ausschreibungen im Regionalbusbereich wird durch VOR als Auftraggeber
sukzessive die Busflotte in der Ostregion modernisiert, auch können
Verbesserungen der Fahrgastinformation durch Monitore und Takt- bzw.
Anschlussverbesserungen umgesetzt werden. Die Entwicklung des Wiener
Hauptbahnhofes zu einer zentralen Verkehrsdrehscheibe wird in den
kommenden Jahren weitere Verbesserungen des Bahnangebotes
ermöglichen. Auch die Bestellung von 100 neuen Zügen vom Typ Desiro
Mainline (ML) für den Nah- und Regionalverkehr durch die ÖBB um Euro
581 Millionen, die im kommenden Jahr ausgeliefert werden sollen, wird
einen weiteren Qualitätsschub im Nah- und Regionalverkehr mit sich
bringen. 30 Züge sind für den S-Bankverkehr in Wien und
Niederösterreich und je 35 für die Ostregion und Oberösterreich sowie
die Steiermark vorgesehen. Einen wesentlichen Beitrag zur Fortführung
des Erfolgsweges des öffentlichen Verkehrs in der Region stellen auch
die hohen Investitionen in den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel
in Wien dar. Allein in den weiteren Ausbau der U1 werden 600 Mio.
Euro veranschlagt. Nicht zuletzt erhöht die weitere Forcierung des
Ausbaus von P&R- und B&R-Anlagen in der Region die Attraktivität des
öffentlichen Verkehrs.

Das laufend weiterentwickelte System an öffentlichem Verkehr in
Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bringt nicht nur für die
Fahrgäste ein Plus an Komfort, Sicherheit und Verlässlichkeit zu
moderaten Preisen. Auch die Allgemeinheit profitiert etwa durch
vermiedene Staus und eine bessere Umweltbilanz von einem gut
abgestimmten Gesamtangebot vom Bus und Bahn.

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): 30 Jahre Besser unterwegs
VOR wurde am 4. Juni 1984 als Tarifgemeinschaft mit einem
einheitlichen Ticket, Tarif und einem gemeinsamen Fahrplanbuch für
Wien und das Umland vereinbart. Waren zu Beginn Wiener Linien, ÖBB
und Wiener Lokalbahnen dabei, so vereint VOR mit dem dazugehörigen
VVNB (Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland) als größter
Verkehrsverbund Österreichs heute alle öffentlichen Verkehrsmittel in
Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Heute ist VOR eine
Mobilitätsagentur, die für Planungs-, Koordinations- und
Optimierungsaufgaben im öffentlichen Verkehr in den drei
Bundesländern zuständig ist. Jährlich nützen über 979 Mio. Fahrgäste
die vielfältigen Öffi-Angebote auf einer Linienlänge von 8.362 km.
Als moderner und innovativer Dienstleister bietet VOR zudem
kundenorientierte Service- und Tarifleistungen im öffentlichen
Verkehr. VOR ist auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und
Ansprechpartner für intelligente Mobilität bekannt.

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