• 17.04.2014, 11:15:29
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Josefine Preuß ist am 18. April in ORF 2 "Die Pilgerin"

ORF-Premiere für zweiteilige ORF/ZDF-Bestsellerverfilmung

Utl.: ORF-Premiere für zweiteilige ORF/ZDF-Bestsellerverfilmung =

Wien (OTS) - Sie erzählte die ORF/ZDF-"Familiensaga" rund um das
weltberühmte "Adlon", wurde zuletzt in der
ORF/Sat.1-Bestseller-Verfilmung als "Die Hebamme" Zeugin einer
rätselhaften Selbstmordserie - und ist nun "Die Pilgerin". Als
schuldlos unter Mordverdacht geratene Kaufmannstochter begibt sich
Jungstar Josefine Preuß am Karfreitag, dem 18. April 2014, im
aufwendigen ORF/ZDF-Zweiteiler (21.15 und 22.55 Uhr, ORF 2) 180
Minuten lang im 14. Jahrhundert auf eine abenteuerliche Pilgerreise.
Nach der vom ORF koproduzierten dreiteiligen "Wanderhuren"-Saga steht
damit nun ein weiterer Bestseller von Iny Lorentz Pate für eine
ORF-Verfilmung. Neben Preuß spielen in weiteren Rollen u. a. Jacob
Matschenz, Volker Bruch, der Österreicher Friedrich von Thun, Dietmar
Bär, Stipe Erceg, Sebastian Hülk und Laura de Boer. Regie führte
Philipp Kadelbach ("Unsere Mütter, unsere Väter") nach Drehbüchern
von Don Schubert und Khyana el Bitar.

Josefine Preuß in einer "Hosenrolle"

Hauptdarstellerin Josefine Preuß über den besonderen Reiz, an dieser
Produktion mitzuwirken: "Das Reizvollste für mich war die Figur
'Tilla', eine sogenannte Hosenrolle: Eine junge Frau in einer von
Männern dominierten Welt muss sich als junger Mann verkleiden, um das
größte Abenteuer ihres Lebens zu bestehen. Auch durfte ich vorher
noch nie in einem Film mitwirken, der in dieser Epoche spielt, dem
dunklen, dreckigen und brutalen Mittelalter. Und ich wollte, nachdem
ich 'Unsere Mütter, unsere Väter' regelrecht verschlungen habe,
unbedingt mit Philipp Kadelbach zusammenarbeiten." Und weiter über
ihre Rolle: "Tilla ist eine starke, freiheitsliebende und sehr mutige
junge Frau. Sie widersetzt sich den Zwängen ihrer Zeit und begibt
sich aus tiefer Liebe zu ihrem Vater auf diese gefährliche Reise,
einzig und allein, um seinen letzten Willen zu erfüllen. Tilla ist
mir, wie alle meine Figuren, nicht wirklich nah. Ich kann allerdings
ihre Beweggründe und Gedanken nachvollziehen und konnte mich an jedem
Drehtag aufs Neue von ihr inspirieren lassen. Die Vorbereitung auf
diese Rolle war vor allem körperlicher Natur. Ich hatte zum Beispiel
Reit- und Stunttraining und habe Bogenschießen gelernt. Aber die
größte und schwierigste Vorbereitung bestand darin, mich von meiner
'Mähne' zu trennen, um Tillas Verwandlung in Moritz auch äußerlich
realistisch darstellen zu können. Die Geschichte spielt im späten
Mittelalter. Das Besondere an einer historischen Produktion wie
dieser? "Man darf in eine fremde Welt eintauchen, die man selbst
nicht erlebt hat. Das Besondere an diesem historischen Film waren die
unglaublichen Sets, die originalgetreuen Requisiten und die Kostüme.
Durch das Zusammenspiel von Szenenbild, Kostüm und Maske wurde eine
stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt, die es uns Darstellern erst
ermöglicht hat, in diese fremde, uns unbekannte Welt einzutauchen."

Friedrich von Thun: "Der Opa als mittelalterlicher Bürgermeister"

Friedrich von Thun, der als Freund von Tillas Vater und Bürgermeister
von Tremmlingen zu sehen ist, über das Besondere an dieser
Produktion: "Mein erster Gedanke war, dass es mich reizen würde,
Philipp Kadelbach kennenzulernen. Besonders, weil ich seinen
Dreiteiler 'Unsere Mütter, unsere Väter' kannte und dies nun ein ganz
anderer Stoff ist. Darüber hinaus sind historische Stoffe immer
interessant. Da sind Schauspieler wie Kinder! Sie verkleiden sich
gern, setzen sich gern Masken auf - sie spielen! Zum einen habe ich
Enkelkinder, die sich auch gerne als Ritter verkleiden und in
Ritterburgen leben. Und da möchte ich Ihnen natürlich zeigen, wie der
Opa als mittelalterlicher Bürgermeister über den Marktplatz läuft.
Aber Spaß beiseite. Natürlich bieten historische Stoffe die gleichen
Herausforderungen wie moderne Stoffe. Es geht um die gleichen
Auseinandersetzungen, die gleichen Gefühle - egal, ob man in einer
Rüstung steckt oder in Jeans!" Und weiter über die Dreharbeiten: "Wir
haben an sehr beeindruckenden Schauplätzen gespielt, auf historischen
Burgen, in einem Bergwerk und einem unglaublich authentisch
ausgestatten mittelalterlichen Markt. Dort war es schmutzig, halbe
Schweine hingen dort und Fische lagen aus - der Geruch war
entsprechend."

Statement von Regisseur Philipp Kadelbach: "Ein unterhaltsamer
Abenteuerfilm"

Regisseur Philipp Kadelbach: "'Die Pilgerin' ist für mich in erster
Linie ein unterhaltsamer Abenteuerfilm. Die Romanvorlage von Iny
Lorentz hat viele Leser unterhalten - mit dem gleichen Ansatz:
unkomplizierte, aber durchaus spannende Handlung, fantasievolle
Motive vor dem Hintergrund einer fiktiv überhöhten Idee von
Mittelalter, die Spaß macht. Gerade nach dem historischen Drama
'Unsere Mütter, unsere Väter', in dem es um den Zweiten Weltkrieg, um
eine extrem authentische und historisch korrekte Darstellung ging,
habe ich mit der 'Pilgerin' ein Projekt gewählt, dass sich davon
bewusst absetzt. Meinem Team und mir bot dieses Projekt kreativen
Freiraum, in dem wir uns 'austoben' konnten, frei von traditionellen
Erwartungshaltungen. Eine Welt, in der die Fantasie vor der
historischen Wahrheit stand, in der Charaktere und Inszenierung
absichtlich leicht überhöht und überzeichnet sind, aber dennoch in
sich stimmige Figuren erzählen, die Spaß machen."

Mehr zu den Inhalten der beiden Teile

Die Pilgerin - Teil 1 (Freitag, 18. April, 21.15 Uhr, ORF 2)

14. Jahrhundert, Freie Reichsstadt Temmlingen: Der Tod ihres Vaters
reißt die junge Kaufmannstochter Tilla (Josefine Preuß) aus ihrem
wohlbehüteten Leben. Auf Wunsch ihres Bruders Otfried (Volker Bruch)
soll sie einen einflussreichen Stadtrat heiraten. Als dieser in der
Hochzeitsnacht stirbt, gerät Tilla unschuldig unter Mordverdacht und
flieht, um ihr Überleben zu sichern, in Männerkleidern aus der
Heimatstadt. Verfolgt von Otfrieds Häschern will sie nach Santiago de
Compostela pilgern, um den letzten Wunsch ihres Vaters zu erfüllen
und sein Herz in der heiligen Stätte zu begraben. Doch diese Reise
steckt voller ungeahnter Gefahren.

Die Pilgerin - Teil 2 (Freitag, 18. April, 22.55 Uhr, ORF 2)

Während Otfried (Volker Bruch) in Tremmlingen brutal die Macht an
sich reißt, sitzt Tilla der unberechenbare Graf Aymer (Lucas
Gregorowicz) im Nacken. Gerade noch rechtzeitig können sie ihre
treuen Gefährten Gourdeville und Sebastian (Jacob Matschenz) aus
dessen Fängen retten. Der Plan der drei ist es, sich wieder der
Pilgergruppe anzuschließen. Kaum ist dies gelungen, schlägt das
Schicksal erneut mit grausamer Härte zu: Kreuzritter überfallen die
Pilger. Dabei kommt Tilla (Josefine Preuß) das Herz ihres ermordeten
Vaters abhanden. Zudem ist Rigobert (Sebastian Hülk), der
rachsüchtige Sohn ihres verstorbenen Mannes, Tilla immer noch dicht
auf den Fersen.

"Die Pilgerin" ist eine ZDF-Auftragsproduktion unter Beteiligung des
ORF, produziert von UFA FICTION in Koproduktion mit Mia Film in
Zusammenarbeit mit BETA Film. Unterstützt wurde die Produktion vom
Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie-Filmförderungen. Die
Dreharbeiten in Tschechien und Ungarn gingen von Mai bis August 2013
über die Bühne.

"Die Pilgerin" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
und auch als Live-Stream abrufbar.

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