PVÖ-Glatz zu VPI: Preise für täglichen Einkauf steigen weiter - PensionistInnen besonders stark von Teuerung betroffen

Nahrungsmittel und Wohnen als größte Preistreiber - europaweite Spekulationsbegrenzung auf Nahrungsmittel wichtiger "Etappensieg" im Kampf gegen Teuerung

Wien (OTS/SK) - "Mit 1,6 Prozent ist die Inflation im März wieder gestiegen. Besonders hart trifft es auch diesmal die Pensionistinnen und Pensionisten: Die Teuerung für Pensionistenhaushalte liegt mit 1,7 Prozent erneut über dem Durchschnitt," kritisiert der Konsumentenschutzexperte des Pensionistenverbandes Harald Glatz. "Die Ausgaben für Nahrungsmittel und Wohnen sind für fast zwei Fünftel (38 Prozent) der Inflation verantwortlich. Auch die Teuerung beim täglichen Einkauf (Mikrowarenkorb) ist mit 3,8 Prozent überdurchschnittlich stark. Somit sind die sogenannten 'Lebenserhaltungskosten' die größten Preistreiber und gleichzeitig die größte Belastung für PensionistInnenhaushalte, erläutert der PVÖ-Konsumentenschutzexperte. ****

Der Pensionistenverband Österreichs führt daher einen harten Preiskampf an zahlreichen Fronten und fordert: strenge Preiskontrollen, ein Wettbewerbsmonitoring sowie höhere Strafen für Preisabsprachen! "Unser Einsatz und unsere Beharrlichkeit zahlen sich aus. Durch unsere Hartnäckigkeit wurden bereits Hausdurchsuchungen bei Handelsketten durchgeführt und illegale Kartellabsprachen aufgedeckt", unterstreicht der PVÖ-Konsumentenschutzexperte. "Auch ein weiterer bedenklicher Trend bleibt ungebrochen. Während die Teuerung in Österreich wieder zugenommen hat, ist die Inflation in Deutschland auf 1 Prozent gesunken. Es ist nicht argumentier- oder erklärbar, warum völlig idente Produkte in Österreich teilweise doppelt so viel wie in Deutschland kosten. Diesem 'Österreich-Aufschlag' muss ein Riegel vorgeschoben werden. Er ist unfair, unsozial und steht in krassem Gegensatz zum einheitlichen, europäischen Binnenmarkt", betont Glatz.

"Klar ist: Damit der 'Österreich-Aufschlag' endlich der Vergangenheit angehört, braucht es auch klare Regelungen auf europäischer Ebene. Daher ist es so wichtig, dass wir mit Univ.-Prof. Josef Weidenholzer einen echten Vertreter der älteren Generation und starken Kämpfer für die Rechte der KonsumentInnen im Europäischen Parlament haben", betont Glatz. Dank dem großen Einsatz und dem Engagement von Weidenholzer konnte erst gestern ein "großer Etappensieg im Kampf gegen die Lebensmittel-Teuerung" errungen werden. Das EU-Parlament hat beschlossen, die Spekulation auf Lebensmittel in ganz Europa zu begrenzen. "Hier zeigt sich einmal mehr: Die europäische Politik betrifft uns alle und es ist nicht egal, wer in Europa das Sagen hat! Der Kampf für Konsumentenrechte, für Nahrungsmittelsicherheit und gegen die Teuerung muss über die Landesgrenzen hinaus geführt werden. Wir brauchen klare, gesamteuropäische Regelungen. Darum ist es so wichtig, dass die ältere Generation einen starken Vertreter in Brüssel hat, darum engagiert sich der Pensionistenverband im EU-Wahlkampf und unterstützt Univ.-Prof. Josef Weidenholzer! (Schluss) up

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GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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