• 16.04.2014, 11:28:10
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PVÖ-Glatz zu VPI: Preise für täglichen Einkauf steigen weiter - PensionistInnen besonders stark von Teuerung betroffen

Nahrungsmittel und Wohnen als größte Preistreiber - europaweite Spekulationsbegrenzung auf Nahrungsmittel wichtiger "Etappensieg" im Kampf gegen Teuerung

Utl.: Nahrungsmittel und Wohnen als größte Preistreiber -
europaweite Spekulationsbegrenzung auf Nahrungsmittel
wichtiger "Etappensieg" im Kampf gegen Teuerung =

Wien (OTS/SK) - "Mit 1,6 Prozent ist die Inflation im März wieder
gestiegen. Besonders hart trifft es auch diesmal die Pensionistinnen
und Pensionisten: Die Teuerung für Pensionistenhaushalte liegt mit
1,7 Prozent erneut über dem Durchschnitt," kritisiert der
Konsumentenschutzexperte des Pensionistenverbandes Harald Glatz. "Die
Ausgaben für Nahrungsmittel und Wohnen sind für fast zwei Fünftel (38
Prozent) der Inflation verantwortlich. Auch die Teuerung beim
täglichen Einkauf (Mikrowarenkorb) ist mit 3,8 Prozent
überdurchschnittlich stark. Somit sind die sogenannten
'Lebenserhaltungskosten' die größten Preistreiber und gleichzeitig
die größte Belastung für PensionistInnenhaushalte, erläutert der
PVÖ-Konsumentenschutzexperte. ****

Der Pensionistenverband Österreichs führt daher einen harten
Preiskampf an zahlreichen Fronten und fordert: strenge
Preiskontrollen, ein Wettbewerbsmonitoring sowie höhere Strafen für
Preisabsprachen! "Unser Einsatz und unsere Beharrlichkeit zahlen sich
aus. Durch unsere Hartnäckigkeit wurden bereits Hausdurchsuchungen
bei Handelsketten durchgeführt und illegale Kartellabsprachen
aufgedeckt", unterstreicht der PVÖ-Konsumentenschutzexperte. "Auch
ein weiterer bedenklicher Trend bleibt ungebrochen. Während die
Teuerung in Österreich wieder zugenommen hat, ist die Inflation in
Deutschland auf 1 Prozent gesunken. Es ist nicht argumentier- oder
erklärbar, warum völlig idente Produkte in Österreich teilweise
doppelt so viel wie in Deutschland kosten. Diesem
'Österreich-Aufschlag' muss ein Riegel vorgeschoben werden. Er ist
unfair, unsozial und steht in krassem Gegensatz zum einheitlichen,
europäischen Binnenmarkt", betont Glatz.

"Klar ist: Damit der 'Österreich-Aufschlag' endlich der Vergangenheit
angehört, braucht es auch klare Regelungen auf europäischer Ebene.
Daher ist es so wichtig, dass wir mit Univ.-Prof. Josef Weidenholzer
einen echten Vertreter der älteren Generation und starken Kämpfer für
die Rechte der KonsumentInnen im Europäischen Parlament haben",
betont Glatz. Dank dem großen Einsatz und dem Engagement von
Weidenholzer konnte erst gestern ein "großer Etappensieg im Kampf
gegen die Lebensmittel-Teuerung" errungen werden. Das EU-Parlament
hat beschlossen, die Spekulation auf Lebensmittel in ganz Europa zu
begrenzen. "Hier zeigt sich einmal mehr: Die europäische Politik
betrifft uns alle und es ist nicht egal, wer in Europa das Sagen hat!
Der Kampf für Konsumentenrechte, für Nahrungsmittelsicherheit und
gegen die Teuerung muss über die Landesgrenzen hinaus geführt werden.
Wir brauchen klare, gesamteuropäische Regelungen. Darum ist es so
wichtig, dass die ältere Generation einen starken Vertreter in
Brüssel hat, darum engagiert sich der Pensionistenverband im
EU-Wahlkampf und unterstützt Univ.-Prof. Josef Weidenholzer!
(Schluss) up

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