• 12.04.2014, 16:30:16
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"Krone"-Interview: Dimitry Firtasch nimmt zu seinem Auslieferungsverfahren Stellung

Der ukrainische Oligarch vermutet politsche Motive:"Bin zwischen die Fronten geraten".

Utl.: Der ukrainische Oligarch vermutet politsche Motive:"Bin
zwischen die Fronten geraten". =

Wien (OTS) - Wien. - In einem Interview mit der "Kronen Zeitung"
(Sonntagausgabe) nimmt der ukrainische Gas-Milliardär Dimitry
Firtasch zu den Anschuldigungen der USA, er hätte bei einem
Titan-Förderprojekt in Indien Politiker bestochen, Stellung. "Die
Vorwürfe, die hier gegen mich vorgebracht werden, sind vollkommen
absurd und unbegründet. Ich bin mir sicher, dass sie politisch
motiviert sind und schließlich abgewiesen werden." Der Unternehmer
wurde auf Ersuchen der US-Justiz vor vier Wochen in Wien festgenommen
und vor drei Wochen gegen die Rekorkaution von 125 Millionen Euro auf
freien Fuß gesetzt. Dimitry Firtasch, der in Wien den ukrainischen
Oppositionspolitiker Vitali Klitschko empfangen hatte, zeigt sich
"tief besorgt" über die Entwicklungen in der Ukraine. Er versuche,
von Wien aus seinen Beitrag zur Deeskalation zu leisten. "Aber es ist
schwer, wenn man an den Spielfeldrand verbannt ist. Man muss die
höhere Weisheit dieser amerikanischen Intervention gegen mich
wirklich hinterfragen." Er sei jedenfalls "auf dem Schlachtfeld der
beiden globalen Supermächte USA und Russland zwischen die Fronten
geraten".

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