- 11.04.2014, 13:20:01
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ÖVP-Malle: ÖVP klar gegen eine flächendeckende LKW-Maut in Kärnten!
ÖVP stellt sich gegen eine flächendeckende LKW-Maut in Kärnten. FPÖ-Klubobmann-Stv. Trettenbrein bei Geschäftsordnungsfragen wiederholt ahnungslos.
Utl.: ÖVP stellt sich gegen eine flächendeckende LKW-Maut in
Kärnten. FPÖ-Klubobmann-Stv. Trettenbrein bei
Geschäftsordnungsfragen wiederholt ahnungslos. =
Klagenfurt (OTS) - Eine klare Ablehnung zu Pläne über die Einführung
einer flächendeckende LKW-Maut in Kärnten kommt heute von
ÖVP-Wirtschaftssprecher Mag. Markus Malle: "Eine Bemautung der
Kärntner Landes- oder Gemeindestraßen kommt für uns sicher nicht in
Frage!" Vielmehr müsse überprüft werden, wie die heimische Wirtschaft
- im konkreten Fall die Transportwirtschaft - und damit die Bürger
entlastet werden können. Eine solche Mautgebühr würde im Endeffekt am
Konsumenten hängen bleiben und die gesamte Wertschöpfungskette
negativ beeinflussen. "Das Kärntner Straßennetz darf nicht durch
"Strafen" am Unternehmer und Konsumenten saniert werden!" appelliert
ÖVP-Malle in Richtung des zuständigen Landesrates Köfer und aller
Bürgermeister in Kärnten. Für die Belastung der Straßen durch den
Schwerverkehr gebe es eine ganz simple Lösung: von der Straße auf die
Schiene! "Hier müsse man verstärkt ansetzen und nicht wie in jüngster
Vergangenheit Güterbahnhöfe einfach zu schließen", so Malle.
Verwunderlich sei es für Malle außerdem, dass der stv. Klubobmann der
Kärntner FPÖ, Harald Trettenbrein, nach vielen Jahren im Landtag mit
der Geschäftsordnung noch immer nicht vertraut sei. Bei der gestrigen
Landtagssitzung wurde dem Antrag der FPÖ nur die Dringlichkeit nicht
zuerkannt. Inhaltlich wurde darüber nicht debattiert. "Vielmehr
werden die Beratungen im Verkehrsausschuss zeigen, dass eine
flächendeckende Maut für Kärnten nicht in Frage kommt" zeigt sich
Malle überzeugt und fordert von Trettenbrein die unverzügliche
Einberufung des ohnehin seltenen Ausschusses. Abschließend gibt Malle
der FPÖ noch zu bedenken: "Mit dem Geld für eure teuer inszinierten
Spatenstichevents bei Verkehrsprojekten hätte man kilometerweise
Straße für die Kärntner Bürger sanieren können!"
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