- 11.04.2014, 12:47:01
- /
- OTS0148 OTW0148
Junge Industrie zu Bildung: Sparmaßnahmen im Verwaltungsbereich gut, zu große Klassen aber "Schritt rückwärts"
JI-Vorsitzende Niss: Unbedingt weiteres Sparpotenzial im Verwaltungsbereich heben - Gerade bei den Hauptfächern wäre exzellente Betreuung und Bildung zentral
Utl.: JI-Vorsitzende Niss: Unbedingt weiteres Sparpotenzial im
Verwaltungsbereich heben - Gerade bei den Hauptfächern wäre
exzellente Betreuung und Bildung zentral =
Wien (OTS) - "Wenn der Hauptanteil der Sparmaßnahmen im
Bildungsbereich tatsächlich die Verwaltung betreffen werden, dann
wäre das prinzipiell zu begrüßen", so die Bundesvorsitzende der
Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss. "Gerade in der Verwaltung
wäre hier sicher sogar noch mehr möglich." Deutlich negativ zu
bewerten sei aber, dass es nun in einigen der Hauptfächer zu größeren
Klassengrößen kommen könnte. "Das Ziel kleinerer Klassengrößen
sollten wir keinesfalls aufgeben - das wäre ein Rückschritt zu Lasten
der Schülerinnen und Schüler", so die Bundesvorsitzende.
Wegen des Sparprogramms würde es demnach bei Klassen der neunten
Schulstufe ausgerechnet in den Hauptfächern nicht mehr zu einer
Teilung ab 31 Schülerinnen bzw. Schülern kommen. "Deutsch, Mathematik
und Englisch sind für die weitere Ausbildung bzw. das Berufsleben
extrem wichtige Grundlagen. Ausgerechnet hier nicht für eine optimale
Betreuung und damit Bildung zu sorgen wäre genau der falsche Weg",
warnte Niss. Es wäre daher ratsam, lieber weiteres Sparpotenzial im
Verwaltungsbereich zu heben, anstatt hier eine "einen Schritt
rückwärts" zu machen. "Wir geben ein Drittel mehr aus für das
Bildungssystem als der OECD-Durchschnitt - mit mittelmäßigem
Ergebnis. Es muss mehr Geld direkt in en Klassen ankommen, mutige
Reformen im Verwaltungsbereich wären daher im Interesse aller."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPI






