- 11.04.2014, 08:40:32
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ARGE Lehrer/innen: Sparen bei Banken, nicht bei Bildung!
Bankrotterklärung der österreichischen Bildungspolitik!
Utl.: Bankrotterklärung der österreichischen Bildungspolitik! =
Wien (OTS) - "Milliarden in die Hypo-Leiche stecken, aber 128
Millionen im Zukunftsbereich Bildung einsparen, der schon jetzt
unterdotiert ist - das ist die Bankrotterklärung der österreichischen
Bildungspolitik!", halten die Vorsitzenden der fünf
Lehrergewerkschaften in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst unisono
fest.
"Die Einsparung solcher Summen im Schulwesen, wie BM
Heinisch-Hosek andeutet, ist eine bildungspolitische Katastrophe.
Unterstützungspersonal fehlt uns an allen Ecken und Enden", ergänzt
Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft.
"Die landwirtschaftlichen Schulen sind von Bundesseite chronisch
unterfinanziert, was sogar schon zu Gerichtsverfahren der Länder
gegen den Bund geführt hat. Weitere Einsparungen sind unmöglich",
konstatiert der Vorsitzende der Gewerkschaft der
Landwirtschaftslehrer/innen Dominikus Plaschg.
Judith Roth, Vorsitzende der Gewerkschaft der
Berufsschullehrer/innen, weist auf die Erfolge des dualen
Ausbildungssystems hin, um das Österreich international beneidet
wird. "Hier den Sparstift anzusetzen, verspielt unseren zukünftigen
Wohlstand", so Judith Roth.
Eckehard Quin, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, zitiert Derek
Bok, den langjährigen Präsidenten der Harvard University: "If you
think education is expensive, try ignorance." Und er ergänzt: "Bei
manchen Politikern kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass
sie Letzteres hemmungslos leben."
"Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass Pleitebanken und
Spekulanten auf Kosten der Zukunft unserer Kinder saniert werden",
ergänzt Paul Kimberger, Vorsitzender der APS-Gewerkschaft und
Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen in der GÖD. Auch unseren
Lehrerinnen und Lehrern sind weitere Einsparungen keinesfalls mehr
zuzumuten. "Die Politik soll bei den Banken sparen, nicht bei der
Bildung!"
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