- 10.04.2014, 11:39:04
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VP-Korosec ad Wiener Energieunterstützung: Flop der Sonderklasse - Nur 9 von 17.000 Haushalten haben Durchlauferhitzer getauscht!
ÖVP Wien fordert Wiedereinführung und Anhebung des Heizkostenzuschusses auf 250 Euro
Utl.: ÖVP Wien fordert Wiedereinführung und Anhebung des
Heizkostenzuschusses auf 250 Euro =
Wien (OTS) - Als "Eingeständnis eines Flops der Sonderklasse"
bezeichnet LAbg. Ingrid Korosec die heutige Pressekonferenz von
Sozialstadträtin Wehsley und der Grünen Mandatarin Birgit Hebein zur
Wiener Energieunterstützung. So wurde unter anderem bekannt, dass der
Tausch alter Gas-Durchlauferhitzer trotz der Kontaktierung aller
17.000 Haushalte nur von neun Personen überhaupt genutzt wurde. Der
Großteil der Maßnahmen sowie der Ausgaben entfällt auf die einmalige
Bezahlung von Energiekostenrückständen, denn von den insgesamt mehr
als 7 Mio. Euro wurden allein für die einmalige Begleichung von
offenen Rechnungen 6,6 Mio Euro ausgegeben. Die Energieberatung wurde
dagegen lediglich 443 Haushalten angeboten - die Menschen konnten
nicht selbst darum ansuchen - und mit 165.000 Euro finanziert.
Korosec: "Diese Leistung ist nicht einmal neu, denn bereits bisher
hat die Stadt Wien über Hilfen in besonderen Lebenslagen bei Bedarf
Kühlschränke und Boiler ausgetauscht oder offene Heizungsrechnungen
beglichen. 2012 wurden dafür 15,3 Mio. Euro ausgegeben und zusätzlich
an 62.000 Menschen der Heizkostenzuschuss von 100 Euro als
Geldleistung ausbezahlt. Diese Zuwendung hat man den bedürftigen
Wienerinnen und Wienern einfach gestrichen, mit dem Vorwurf, dass sie
mit dem ausbezahlten Geld nicht sorgsam umgehen können bzw. es für
andere Dinge ausgeben. Stattdessen wird jetzt auf Sachleistungen
gesetzt, das ist nicht in Ordnung - es muss beides geben!"
Niemand habe die Stadt Wien daran gehindert, parallel zum
Heizkostenzuschuss die Energieberatung anzubieten und die Betroffenen
dabei direkt aufzusuchen. Auch die vielen Briefe für diverse
Tausch-Aktionen (vom Durchlauferhitzer bis zum Kühlschrank) hätten
sich Wehsely und ihre Vorgängerin Brauner sparen können.
"Wir fordern eine umgehende Wiedereinführung und Anhebung des
Heizkostenzuschusses auf 250 Euro, der in Kombination mit der
Energieberatung ausbezahlt wird. Eine de facto Entmündigung der
Betroffenen, die nur noch Sachleistungen bekämen, lehnen wir ab!", so
Korosec abschließend.
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